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PATH OF EXILE
 Vorschau von Patrick Schwendemann (10.01.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Grinding Gear Games
Termin:ohne Angabe Entwickler:Grinding Gear Games

"Wir sind alle völlig verschieden", heißt es in Monty Pythons Das Leben des Brian. Da ist etwas Wahres dran. Denn während die einen »Diablo III für den logischen und würdigen Nachfolger eines der beliebtesten PC-Titel aller Zeiten halten, ist Blizzards neuester Streich für die anderen nichts weiter als die Enttäuschung des Jahres. Vor allem falls ihr zur letzteren Gruppe gehört, solltet ihr euch den folgenden Text zu Gemüte führen. Path of Exile mag eventuell genau das Richtige für euch sein.


Das Spiel, auf das alle gewartet haben?

Grinding Gear Games' kostenloses Action-Rollenspiel der Marke Hack & Slay wird am 23. Januar 2013 in die offene Beta-Phase übergehen und somit schon vor Release jedem zugänglich sein. Wir haben uns den Titel jedoch bereits in der geschlossenen Beta angeschaut und verraten euch, warum jeder Genrefreund ein Auge darauf behalten sollte.

Allein optisch erinnert Path of Exile stärker an Diablo II als dessen Nachfolger. Der Grafikstil ist deutlich realistischer und weniger farbenfroh. Die Umgebungen sind generell düster gehalten und erinnern stark an die bedrohliche Atmosphäre des 2000 erschienenen Klassikers. Auf einer rein technischen Ebene ist das Spiel nicht sonderlich beeindruckend, wer die vergleichsweise bunte Spielwelt von Diablo III nicht ausstehen konnte, wird sich in den dunklen Kerkern und Höhlen des Exilkontinents Wraeclast jedoch schnell wohl fühlen.




Zahlenspielereien en masse

Doch genug der optischen Gestaltung. Was Path of Exile auszeichnet, ist die durchdachte Spielmechanik, die bekannte Features aus verschiedenen Titeln auf innovative Weise miteinander kombiniert. Ein Blick auf den Talentbaum sollte reichen, um zu verdeutlichen, wie komplex das Rollenspiel aufgebaut ist. "Talentbaum" ist jedoch nicht ganz das richtige Wort. Wer sich den entsprechenden Screenshot auf der rechten Seite ansieht, wird schnell feststellen, dass man hier viel eher von einem Talentwald reden muss. Auf einer riesigen Ebene, die stark an das Sphärobrett aus Final Fantasy X erinnert, könnt ihr euch forbewegen und unterschiedliche passive Boni wie beispielsweise erhöhte Intelligenz oder verringerte Manakosten aufsammeln. Die sechs verschiedenen Klassen starten alle an einer unterschiedlichen Stelle und sind demnach zunächst an gewisse vorgegebene Statuswerte gebunden. Allerdings hindert euch nichts daran, euch in jede beliebige Richtung des Bretts fortzubewegen und euren Charakter somit so zu entwickeln, wie ihr wollt. Die Möglichkeiten sind vielzählig.

Bei all der Freiheit muss natürlich berücksichtigt werden, dass nicht jeder mögliche Charakter-Build auch wirklich rentabel ist. Generell seid ihr gut beraten, wenn ihr euch nicht allzu weit von dem jeweiligen Hauptattribut eurer Charakterklasse entfernt. Die Hexe ist eine magische Klasse, die am meisten von Intelligenz profitiert. Der Plünderer hingegen holt aus dem Stärke-Attribut am meisten heraus, während der Ranger auf Geschicklichkeit setzt, um effektiv mit seinem Bogen umzugehen. Die drei Hybridklassen – der Duelist, der Templar und der Schatten – sind hingegen an jeweils zwei Attribute angepasst.

Wozu die Attribute überhaupt gut sind? Ganz einfach: neben Effekten wie etwa einer erhöhten Ausweichchance oder Manamenge benötigt ihr ebenfalls bestimmte Werte, um Gegenstände anlegen oder Fähigkeiten benutzen zu können.


Noch mehr spielerische Tiefe

Auch Fähigkeiten werden in Path of Exile etwas anders gehandhabt, als in den meisten anderen Titeln. Rundumschalg und Co. werden nämlich nicht automatisch erlernt oder über Fertigkeitspunkte freigeschaltet, sondern müssen gefunden und in eure Ausrüstung gesockelt werden. Das ganze erinnert erneut an ein Final Fantasy. In Teil VII steckte man die Substanzen von Fähigkeiten ebenfalls in das Equipment und konnte so verschiedene Kombinationen erstellen. Je nach Farbe eines Skillslots in einem Rüstungsteil, seid ihr an andere Zaubersprüche und Techniken gebunden. Mit wieder anderen Steinen, die ihr ebenfalls in eure Blechteile schimiedet, lassen sich die Effekte der Fähigkeiten sogar verändern.

Ein Auktionshaus – ja sogar eine Währung – gibt es im Spiel nicht. NPCs handeln stattdessen mit besonderen Items, die euch zum Modifizieren eurer Ausrüstung dienen. Nach dem Zufallsprinzip ändern diese die Beschaffenheit der Sockel. Wer den idealen Gegenstand herstellen will, muss also nichts weiter tun, als das Spiel zu spielen und hoffen, dass er irgendwann das gewünschte Setup auf dem Item erhält. Anders ist das beispielsweise in Diablo III, wo ihr auf das Auktionshaus angewiesen seid, was mit dem eigentlichen Spiel herzlich wenig zu tun hat.

Wie ihr also seht, bietet Path of Exile etliche Möglichkeiten, sich mit dem eigenen Charakter zu beschäftigen und gleichzeitig tief in die Spielmechanik einzutauchen.


Ein fast fertiges Spiel

Der spielerische Alltag hingegen unterscheidet sich nur wenig vom etablierten Standard. Wozu auch? Das Genre wird nicht umsonst mit "Hack & Slay" umschrieben. An der Tagesordnung steht also das übliche Prozedere von Metzeleien und dem damit verbundenen Abschließen von Quests.

Momentan besteht das Spiel aus zwei Akten. Ein dritter wird mit dem Beginn der offenen Beta-Phase starten, während das fertige Spiel letztendlich aus vier großen Spielabschnitten bestehen soll. Abgesehen davon macht Path of Exile jedoch bereits jetzt den Eindruck eines fertigen Spiels. Die Sprachausgabe, die vor rund zwei Monaten eingeführt wurde, weiß durchaus zu beeindrucken und auch der Soundtrack klingt atemberaubend packend und eindringlich. Einen Vorgeschmack auf die Akustik des Spiels bekommt ihr direkt auf der offiziellen Webseite, wo ihr euch Beispiel-Tracks in voller Lange anhören könnt.

PvP ist ebenfalls bereits jetzt im Spiel enthalten. In dunklen Arenen könnt ihr gegeneinander antreten und eure mühsam zusammengefundene Ausrüstung auf die Probe stellen. Inwiefern die Klassen untereinander kräftemäßig balanciert sind und ob das in einem equipmentabhängigem Spiel überhaupt möglich ist, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, da verhältnismäßig wenige Spieler die maximale Stufe erreicht haben. Fest steht allerdings bereits jetzt, dass der Ingame-Shop die Spieler-gegen-Spieler-Gefechte nicht beeinflussen wird – zumindest falls man den Worten der Entwickler glauben darf. Die dort verkauften Gegenstände sollen nämlich ausschließlich kosmetischer Natur bleiben.



Bisher konnten wir nur die Oberfläche des Spiels ankratzen, doch bereits jetzt macht Path of Exile unglaublich viel Spaß. Grinding Gear Games schafft es, genau die richtige Mixtur aus Innovation und Altbewährtem aufzurühren. Auch die stimmungsvolle Optik und Akustik des F2P-Rollenspiels wissen zu überzeugen. All das Lob muss selbstverständlich mit ein wenig Vorsicht ausgesprochen werden, denn der Fehler steckt gerade in Mehrspieler-Titeln oftmals im Detail. Bevor das Spiel in den Himmel gelobt wird, muss zunächst die finale Version ausgiebig getestet werden. Dennoch lässt sich nicht verleugnen, dass Path of Exile einen verdammt guten Ersteindruck macht.
 
So testen wir >>



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mehr Wallpaper


























innovative Individualisierung des Charakters
bisher zwei Akte veröffentlicht
sechs verschiedene Klassen
düstere Optik
PvP-Arenen
umfangreiche Sprachausgabe
kommt ohne Währungssytem aus


Offizielle Website:
 @pathofexile.com



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