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TOMB RAIDER
 Vorschau von Sven Reisbach (25.06.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Square Enix
Termin:05. März 2013 Entwickler:Crystal Dynamics

Ein Schiff ist wohl der passendste Ort, um ein Spiel zu präsentieren, welches mit einem Schiffbruch beginnt. Und so lockte uns Square Enix nach Hamburg, wo man uns auf dem Museumsschiff Cap San Diego Szenen aus dem kommenden Reboot der Videospiel-Ikone Lara Croft zeigte. Zudem stand uns noch Global Brand Director Karl Stewart im Interview Rede und Antwort - wir verraten, was euch im kommenden Tomb Raider erwartet.


The Adventures of Young Lara Croft


Es gibt so einen Punkt, da kommt man nicht mehr recht weiter. Diesen Punkt erkannte man auch bei Crystal Dynamics: Die Macher von Tomb Raider kamen zu dem Schluss, dass die erfolgreiche Serie stagnierte. Eine Idee zur Lösung des Problems hatte man schnell gefunden, und so begannen die Arbeiten an einer Verjüngungskur für Miss Croft. So soll das kommende Tomb Raider nicht mehr einfach Lara Croft als toughe Abenteurerin auf Schatzsuche präsentieren, sondern bei ihrem ersten Abenteuer als 21jährige, junge Frau aus reichem Elternhaus. Frisch vom College, will sie Abenteuer erleben und eine Archäologin werden. Bei einer Expedition gerät das Schiff, mit dem sie unterwegs ist, in Seenot - nur knapp gelingt es Lara, sich aus ihrer Kabine zu retten. Doch bei ihrer Flucht über das Deck zerbricht das Schiff und den Sprung zu den anderen Passagieren schafft sie nicht mehr. Sie stürzt in die Tiefen des Meeres.


Als sie zu sich kommt, findet sie sich am Strand einer ihr fremden Insel wieder. Dem Tode knapp entronnen, aber verletzt und alleine. Hier beginnt das Abenteuer, das sie nicht nur zu einer Überlebenden machen wird, sondern vor allem zu der Lara Croft, die wir über die vergangenen Jahre kennengelernt haben. Anders als in den früheren Serienteile soll es in Tomb Raider kein mystisches Artefakt geben, dem es hinterher zu jagen gilt, sondern der Fokus liegt auf dem Charakter Lara Croft und ihrer Entwicklung, die sie auf der Insel durchmacht. So ganz aus ihrer Haut können die Macher allerdings dann doch nicht: Das Mysterium ist die Insel selbst, verrät uns Global Brand Director Karl Stewart im Interview. Und dieses Mysterium scheint mehr zu sein als man auf den ersten Blick ahnt.


Das Mysterium hinter der Insel

Lara und die anderen Überlebenden sind auf der Insel nicht alleine. Eine Gruppe Menschen lebt dort bereits seit vielen Jahren, die wie Lara und die anderen Überlebenden ebenfalls irgendwann einmal schiffbrüchig geworden oder abgestürzt sind und so auf der Insel landeten. Das kommt häufiger vor, denn die Insel liegt inmitten des sogenannten Dragon's Triangle, einer Region 100 Kilometer südlich von Tokyo. Dieses Gebiet wird auch gerne Devil's Sea genannt und ist eine Art asiatisches Bermuda-Dreieck. Nun plündern sie Neuankömmlinge und zelebrieren einen bizarren Kult um eine Sonnenkönigin. Was es damit auf sich hat und ob da noch mehr dahintersteckt? Dazu will man sich verständlicherweise noch nicht äußern, wir gehen aber stark davon aus. Immerhin: Trotz all der Wracks mit verwertbaren Materialien scheinen diese Plünderer keinerlei Intentionen entwickelt zu haben, die Insel zu verlassen - oder haben sie es aufgegeben? Und trotz der mysteriösen Verortung der Insel: Aliens, Dinosaurier oder Rauchmonster (Anspielung auf die US-Serie Lost) werde es laut Karl Stewart im Spiel nicht geben.


Survival-Camping

Nach dem oben gezeigten Einleitungs-Rendertrailer bekamen wir einen Abschnitt aus einem frühen Zeitpunkt im Spiel zu sehen. Lara hat sich hier schon einigermaßen gesammelt und fängt an, die Insel nach weiteren Überlebenden abzusuchen. Ihr kurzer Marsch erinnert uns stark an die Uncharted-Serie: Die junge Frau balanciert etwa über einen Baumstamm, rutscht dabei (sichtlich geskriptet) ab, fängt sich, richtet sich auf und schafft den Stunt. Immer wieder scheint das Spiel ins Pad von Karl Stewart, der die Sequenz spielt, einzugreifen. Aber warum sollten sich die Macher auch nicht an der Serie von Naughty Dog orientieren, die ja ihrerseits auch vieles von früheren Tomb Raider-Teilen übernommen hat? Sie findet dann auch tatsächlich Überbleibsel anderer Überlebender, Streichhölzer und ein Funkgerät. Mittlerweile hat sich der Himmel aber auch schon zugezogen und es fängt zu regnen an. Lara sucht frierend und verzweifelt Zuflucht unter einem Felsvorsprung, wo sie sich schnell ein Lagerfeuer aufbaut. Dieses dient fortan als Basis-Camp in diesem Areal - doch dazu später mehr.

Denn nachdem der Regen nachgelassen hat, macht sich die Abenteurerin erstmal auf die weitere Suche nach verwertbarem Material. Das findet sie tatsächlich, in der Form eines Bogens. Dummerweise hängt dieser an einer Leiche und mit der einige Meter an einem Seil vom Baum herab. Nach einer Kletterpartie samt Balance-Akt liegen Lara, die Leiche und der Bogen am Boden - ein wenig ängstlich greift die junge Frau nach der Waffe und macht sich damit vertraut. Zu ihrem Glück stehen in der Nähe auch einige Köcher mit Pfeilen herum, die sie direkt ebenfalls einsackt. Anders als die meisten anderen Gegenstände werden diese übrigens nicht von ihr direkt am Körper getragen - wo auch immer sie Munition versteckt, sie versteckt sie gut. derart bewaffnet macht sie sich direkt daran, das Areal nach Essbarem abzusuchen. Fündig wird sie in der Form eines Hirches. Also anlegen, zielen, spannen und - Treffer, das Tier geht zu Boden. Noch fällt es der unerfahrenen Lara schwer, sich zu überwinden das Tier zu töten, aber ihr bleibt nicht viel anderes übrig. Und so kehrt sie mit ihrer Beute um eine Erfahrung reicher in ihr Basis-Camp zurück.


Kein Hunger, dafür Erfahrung

Die Jagd dient übrigens nicht der Ernährung, Tomb Raider kommt ohne solche Survival-Elemente aus. Um es mit den Worten von Karl Stewart zu sagen: "Es wird nicht nötig sein, den eigenen Urin zu trinken." Danke, das erleichtert uns sehr. Dafür sammelt Lara durch solche Jagd-Ausflüge Erfahrung, was sich in der Form von Erfahrungspunkten wiederspiegelt. Mit diesen kann sie in den Basis-Camps ihre Fähigkeiten aufwerten, etwa um besser mit Pfeil und Bogen umgehen zu können. Da Tomb Raider nicht über eine offene Spielwelt verfügt, dienen die Basis-Camps als Hub, eine Art Verbindung zwischen den bereits erkundeten Arealen. So kann sie von dort zu jedem anderen Basis-Camp reisen und sich dann in diesem Areal freibeweglich auf die Jagd oder Erkundungsgänge begeben. Auch kann sie im Lager mit in den Gebieten gefundenen Materialien ihre Waffen und Gegenstände aufwerten und diese so effektiver oder stärker machen. Diese kleinen Rollenspielelemente samt der Freiheit in den Arealen heben Laras Abenteuer wieder deutlicher von der Uncharted-Serie ab und geben dem Genre einige neue Impulse.

Wir wollen jetzt nicht zu weit ausschweifen, was sonst noch alles passierte in der Präsentation. Jedenfalls findet Lara zu den anderen Überlebenden und findet auch eine Art Messer-Axt, die sie fortan zum Aufhebeln von Türen und - nach einer kurzen Aufwertung - auch zum Aktivieren von Mechanismen verwendet. Karl Stewart betonte, dass die gezeigten Szenen recht stark durchgeskriptet und vorgegeben sind, dies im Verlauf von Tomb Raider aber abnehmen werde. Der Grund ist darin zu sehen, dass all diese Dinge recht früh im Spiel passieren und dem Spieler als Tutorial dienen sollen.


Düster, dreckig und verdammt schick

Festhalten lässt sich, dass die Macher es endlich schaffen, Lara mal nicht als Hochglanz-Projektionsfläche für pubertäre Sex-Fantasien vor Dschungel-Kulisse zu zeigen, sondern wirklich als ernstzunehmenden, glaubwürdigen Charakter. Wir erlebten eine Lara, wie wir sie vorher nicht kannten: Jung, verletzlich, ängstlich, aber auch entschlossen, um ihr Überleben zu kämpfen. Dieser neue Blickwinkel auf die Protagonistin tut der Serie deutlich spürbar gut. Aber auch sonst ist einiges anders als in früheren Serienteilen. Die Macher haben sehr genau geschaut, was Naughty Dog der bewährten Formel von Tomb Raider für ihr Uncharted beigewürzt haben, übernehmen dies und fügen ihrerseits wieder einiges hinzu. Immer wieder wechselt die Kameraperspektive, um Lara und ihre Umgebung ins rechte Licht zu rücken. Dabei wirkt alles inszeniert wie ein Hollywood-Abenteuerfilm, was wohl der Zusammenarbeit mit Filmemachern zu verdanken ist, die für die richtigen Perspektiven gesorgt haben. Überhaupt ist das neue Tomb Raider um einiges dramatischer als je ein Serienteil zuvor. Lara gerät von einer aberwitzigen und brenzligen Situation in die nächste, wie uns das auf der E3 2012 gezeigte Gameplay mit dem Fallschirm beweist. Crystal Dynamics inszeniert die junge Miss Croft allerdings in einem wesentlich düstereren und ernsteren Ambiente als Naughty Dog den sprücheklopfenden Nathan Drake, dessen Abenteuer stets eine gewisse Leichtigkeit hatten. Etwa wenn Lara und einige andere Überlebende kurz nach ihrem Zusammentreffen von Plünderern gefangen werden und sich einer von ihnen an der gefesselten Lara zu schaffen macht. Die Absichten sind, trotz gegenteiligen Beteuerungen der Macher, offensichtlich. Als die anderen Gefangenen anfangen sich zur Wehr zu setzen und die Flucht ergreifen wirft der massige Kerl die zierliche Lara mit einem Schlag zu Boden und schießt aus dieser Bewegung heraus einen der Überlebenden nieder. Packende Dramatik, die darin gipfelt, dass Lara mit gefesselten Händen fliehen muss. Letztlich kommt es zu einem Kampf mit ihrem Peiniger, bei dem Lara, zum ersten Mal im Spiel, einen Menschen töten muss. Das Entsetzen ist ihr klar anzusehen, für Sprüche bleibt da kein Raum.

Auch technisch muss sich Tomb Raider nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Die Areale der Insel sind stimmungsvoll und mit vielen Details versehen, die Vegetation strotzt nur so vor Variantenreichtum. Viel Wert wurde augenscheinlich auch auf die Beleuchtung gelegt, etwa wenn Lara mit einer Fackel in der Hand in einem unterirdischen Höhlensystem durch Schlamm und Matsch watet. Ein Ausflug, der in einer dreckigen, widerlichen Unterkunft endet. Man spürt beim Anblick förmlich die Unbehaglichkeit dieses Ortes. Lara selbst bewegt sich schon jetzt stets sehr flüssig und glaubwürdig durch die Welt, Motion-Capturing sei Dank. Ganz final ist das alles wohl aber noch nicht: Als Lara eine Leiter hinabklettern musste, erkannte man deutlich, dass das Feuer der Fackel lediglich eine platte Ebene ist. Ob hier noch verbessert wird? Bestimmt. Wir werden uns also wohl auf ein Grafikfeuerwerk der Extraklasse einstellen können.

Aktuell ist allerdings schwer zu sagen, wie weit die Entwicklung von Tomb Raider fortgeschritten ist. Zumindest konnte Karl Stewart einiges zum Stand der Vertonung sagen. So ist er mit der Wahl der neuen Sprecherin sehr zufrieden und betont, dass sie super Arbeit geleistet hat, um die junge Lara zum Leben zu erwecken. Das glauben wir ihm angesichts der gezeigten Szenen einfach mal. Es wird für uns zudem eine synchronisierte Fassung geben, Castings dazu laufen demnach aktuell. Den Fortschritt bei der Suche nach der neuen deutschen Lara-Stimme kann Karl Stewart allerdings lediglich anhand von Sprachproben beurteilen, die ihm zugetragen werden - und aus denen kann er mangels Verständnis der Sprache wenig herauslesen. Zum Glück arbeiten daran aber ja auch internationale Teams, die mit den Sprach-Eigenheiten vertraut sind. Da er sich aber als absoluter Soundtrack-Fan geoutet hat, konnte er dazu immerhin vermerken, dass dieser nahezu vollständig sei und er ihn auf dem Flug nach Deutschland mehrmals gehört habe (seinen iPod wollte er allerdings nicht herausrücken). Er zeigte sich als Fan von Soundtracks, die die Handlung wiedererzählen. Das tun seiner Einschätzung nach nur wenige, weswegen er vor allem Film-Soundtracks wie jenen von Inception bevorzugt. Mit »Red Dead Redemption fand dann aber doch noch ein Spielesoundtrack lobende Erwähnung. Für den Soundtrack zu Tomb Raider zeichne sich ein bekannter Komponist verantwortlich, der auch schon für andere Spiele die Soundtracks gemacht habe. Wer, das werde in einiger Zeit enthüllt werden. Stewarts Aussagen ließen leider keine Möglichkeiten für Rückschlüsse, um wen es sich dabei handeln könnte.

Erscheinen soll Tomb Raider am 5. März 2013. Definitiv angekündigt sind Fassungen für Xbox 360 (hier wird es auch den ersten DLC einige Zeit exklusiv geben) und PlayStation 3. Eine PC-Umsetzung erscheint uns sehr wahrscheinlich, ob auch Wii U und kommende Next-Generation-Systeme in den Genuss einer eigenen, vielleicht sogar technisch noch weiter verbesserten Fassung kommen werden, wird die Zukunft zeigen müssen.





Als Uncharted-Fan fällt es mir einerseits schwer zuzugeben, dass Crystal Dynamics mit Laras neuestem Abenteuer wohl an Nathan Drake vorbeiziehen werden. Andererseits muss ich aber auch sagen: Gut so, das Genre bewegt sich! Die gezeigten Szenen warten mit grandioser Technik, sehr viel Intensität und packendem Gameplay auf. Klar, da steckt viel von dem drin, was Uncharted erfolgreich gemacht hat. Durch die offenere Spielwelt fügt sich jedoch ein gänzlich neues Element ein, welches schon jetzt absolut überzeugen kann. Dummerweise heisst es noch bis März 2013 warten - wie ich soviel Geduld aufbringen soll ist mir ein Rätsel.
 
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#1 | TaPuLaToR [29.06. | 21:33] 



1.710
Tomb Raider
Auch ich freue mich auf die neue Lara. Endlich kein Superweib, das unmenschliche Strapazen auf sich nimmt, um ein blödes Artefakt zu bergen, sondern eine normale Frau, die um ihr Leben kämpft.

Da ich nur auf dem PC unterwegs bin, sind mir selbst die Parallelen zu "Uncharted" willkommen.


 
















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sehr schicke Grafik
Kamerafahrten erinnern stark an Hollywood-Filme
neue Stimme für Lara
Komponist für Soundtrack wird noch bekannt gegeben


Offizielle Website:
 tombraider.com

Weitere Links:
 Crossroads-Trailer
 E3 2012 Gameplay
 Wikipedia: Devil's Sea



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