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RAGE
 Vorschau von Tobias Hamers (21.08.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Bethesda
Termin:07. Oktober 2011 Entwickler:id Software

Am 7. Oktober diesen Jahres wird einer der ältesten und gleichzeitig auch beliebtesten Spieleentwickler nach sieben Jahren Abstinenz endlich wieder einen selbst produzierten Titel auf den Markt bringen: Rage. Auf der gamescom 2011 wurde eine beinahe finale Version der Öffentlichkeit präsentiert. Wir haben uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und berichten euch, was ihr von dem Endzeit-Shooter erwarten könnt.


Neue Wege, alte Traditionen

Schon vor etlichen Monaten gaben die Entwickler umfangreiche Details zum Spiel heraus. Etwas irritiert waren die Angaben zum Spielablauf selbst. Bei Rage wird es sich, wie es langjährige Tradition bei id Software ist, um einen gradlinigen Shooter handeln, dem zugleich eine offene Spielewelt als Grundlage dient. Für all jene, die nun lediglich ein großes Fragezeichen über den Kopf schweben haben, sei die Aussage in kurzen Worten erklärt. Die Geschichte wird, wie bereits gewohnt, streng linear vorangetrieben. Abseits der Hauptstory habt ihr die Möglichkeit allerlei Zusatzaufträge zu erledigen, könnt weitläufige Landschaften erkunden oder mit den dort befindlichen NPCs interagieren.


Die letzte Hoffnung

Dass id Software sein Handwerk versteht, wird für Fans und Kenner der Machwerke der Texaner keine Neuigkeit mehr sein. Beim Abspielen des Intros jedoch kommt pures Gänsehaut-Feeling auf. In einem rasant geschnittenen und grandios inszenierten Video erzählt Rage vom Ende der Welt. Ein Meteor nähert sich unaufhaltsam der Erde und stürzt, eine verheerende Explosion verursachend, auf unseren Planeten darnieder. Wissenschaftler sahen das Unglück voraus und trafen Vorkehrungen zur Sicherung der menschlichen Spezies. In kleinen Archen verborgen wurden wenige Auserwählte in Kryostase versetzt - darunter auch der namenlose Held. Nach etwas über 100 Jahren wird dieser vom Bordcomputer zurück in die Welt der Lebenden gerufen. Desorientiert, unwissend und vor allem unbesonnen verlassen wir die sichere Arche. Das Abenteuer beginnt.


Erste Schritte in der neuen Welt

Kaum haben wir ein Dutzend Schritte in die uns nun unbekannte verwüstete Landschaft gesetzt, werden wir auch schon von einem Banditen niedergerungen. Mit einem schartigen Messer in der Hand erhebt der ungewaschene Gesetzesbrecher den Arm und... wird erschossen. Dan Hagar, ein uns scheinbar wohlgesonnener Mann mittleren Alters, bewahrt unser Leben mit präzisen Schüssen aus seiner Flinte. Dankbar steigen wir zu ihm in den Wagen und lassen uns während der Fahrt zu Dans kleiner Siedlung die neue Weltordnung erklären. Eine nicht unbedeutende Anzahl von Menschen hat die Katastrophe überlebt und fristet seit dessen Eintreten ein mehr als dürftiges Dasein. Die vom Schicksal begünstigten Archenbewohner genießen bei den Überlebenden einen eher zweifelhaften Ruf und werden nicht zuletzt wegen ihrer Besitztümer aus den goldenen Zeiten gejagt. Auch Dan handelt nicht aus reiner Nächstenliebe. Kaum in seiner bescheidenen Behausung angekommen, richtet er eine Bitte an uns.


Auf Schatzsuche

Mit dem Endzeitszenario geht id Software mit dem aktuellen Trend konform. Missionen werden in Ingame-Grafik einerseits, mit einem aufpoppenden Textfenster andererseits präsentiert. In unserem ersten Auftrag schickt uns Dan zu einem naheliegenden Banditenlager. Da wir außer einem futuristischen Schlafanzug keine Ausrüstung besitzen, drückt uns der vermeintliche Samariter einen wenig beeindruckenden Schießprügel samt Munition und Verbandszeug in die Hand. Spärlich bewaffnet fallen wir kurz darauf im Lager ein. Erste Scharmützel verlaufen zu unseren Gunsten. Besiegte Gegner hinterlassen allerlei Nützliches wie Geld oder Patronen und eine Unzahl scheinbar nutzlosen Kram. Letzteres reicht vom Billigbier über Kaffeetassen bis hin zu Büchern. "Loot" dieser Art findet in der Regel beim örtlichen Ramschhändler einen Abnehmer und bringt zusätzlich Bargeld in die Kasse. Utensilien wie Drähte, Batterien oder Bleche hingegen können für den begabten Handwerker zu vielseitiger Ausrüstung umfunktioniert werden. Dynamit, Fallen, sogar Selbstschussanlagen können auf diesem Weg hergestellt werden. Vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden gereicht euch dieses Feature nicht nur zum Vorteil, sondern ist überlebenswichtig.


Dynamische Kämpfe

Was macht einen guten Shooter aus? Für viele wird es auf diese Frage nur eine Antwort geben: Das Gameplay! Genau das ist es, was Rage – neben einer grandiosen Grafik und einem soliden Storygerüst - auszeichnet. Schon zu Beginn wird schnell klar: Wer blind losstürmt und Gegner um Gegner angreift, wird schnell überwältigt. Grund dafür ist die starke KI. Feinde reagieren, je nach ihrer Zugehörigkeit, sehr unterschiedlich auf den Spieler. Nahkämpfer agieren flink, bewegen sich schwer vorhersehbar, weichen Attacken gekonnt aus und gehen in Deckung, wenn sie zu stark unter Druck gesetzt werden. Fernkämpfer hingegen feuern aus der Deckung heraus und verteilen sich, um ein möglichst schweres Ziel abzugeben. Weiterhin greifen die verschiedenen Banditenbanden und Gegnertypen auf verschiedene Verhaltensmuster zurück. Gemeinsam haben sie jedoch alle ein taktisches Vorgehen. Statt blindlings anzugreifen oder erfolglos aus der Deckung zu schießen versuchen sie den Spieler zu umgehen, um ihn anschließend zu flankieren oder von hinten zu überraschen.


Konsole gegen PC

Rage wird am 7. Oktober für PS3, Xbox 360 und den PC erscheinen. In einem Hands-On konnten wir alle drei Versionen Probe spielen und können etwaige Bedenken zu den Unterschieden zerstreuen. Egal für welche Plattform ihr euch entschieden habt, Rage zeigt sich allzeit von seiner besten Seite. Umsetzungsfehler, Steuerungsprobleme oder großartige grafische Abweichungen waren nicht festzustellen. Zugegeben, optisch ist der Titel auf dem PC eine Note besser zu bewerten, ein Grund für den Umstieg von Konsole auf PC ist das indes nicht. Gleiches gilt für die Akustik. Explosionen, Waffen- und Motorensound kommen knackig und voll aus den Lautsprechern. Auch die englische Sprachausgabe braucht sich nicht zu verstecken. Was wir bisher hören durften kann nur als hervorragend bezeichnet werden. Die deutsche Lokalisierung können wir leider noch nicht bewerten. Fans wird es freuen zu hören, dass die deutsche Version ungeschnitten in den Läden stehen wird.





Inzwischen hab ich einige Zeit mit Rage verbringen können. Was ich bisher sehen durfte hat mich durchgehend überzeugt. Bugs, Unstimmigketen oder größere Kritikpunkte sind mir nicht aufgefallen. Das Gameplay überzeugt, ebenso Grafik und Sound. Offene Fragen hingegen bestehen bei der Story. Wie wird die Geschichte präsentiert? Wird es interessante Wendungen geben? Ebenfalls ungeklärt ist die deutsche Umsetzung. Auch wenn das Spiel ungeschnitten in den Handel kommen wird, stellt sich dennoch die Frage nach der deutschen Sprachausgabe. Trotz der offenen Fragen bin ich sehr zuversichtlich, dass uns im Oktober ein Highlight ins Haus stehen wird.
 
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 Kommentartitel


#1 | m0ll0t0w [01.10. | 07:36] 



10
Rage
Also optisch schaut es echt nice aus, Actionfreunde dürften hier wohl nicht zu kurz kommen, hoffe es hällt was es verspricht.


 










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halb-offene Spielwelt
tolles Gameplay
clevere Gegner-KI
herausragende Grafik


Offizielle Website:
 @rage.com



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