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CALL OF DUTY: MODERN WARFARE 3
 Vorschau von Tobias Sickmann (08.08.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Activision
Termin:08. November 2011 Entwickler:Infinity Ward

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind auf die Erde nieder, auch Activision veröffentlicht seine Erfolgsserie Call of Duty mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Am 8. November wird der dritte Teil der Modern Warfare-Reihe weltweit erscheinen. Nachdem die Infinity Ward-Chefs Vince Zampella und Jaston West ihr Studio mitsamt einiger Mitarbeiter verließen, muss Unterstützung von außen kommen. Als Co-Entwickler sind Sledgehammer Games und Raven Software am Projekt beteiligt. Welche Auswirkungen diese Zusammenarbeit auf das Spiel haben wird, erfahrt ihr in unserer Vorschau.


Wer war nochmal dieser Makarov?

Modern Warfare 3 (MW3) knüpft direkt an die Geschehnisse seines Vorgängers an. Wir erinnern uns: Der ultranationalistische Terrorist Vladimir Makarov hat den Amerikanern das Attentat in einem russischen Flughafen in die Schuhe geschoben. Die Russen schworen auf Vergeltung und starteten einen Großangriff gegen die USA, dem schon Washington D.C. zum Opfer fiel. Die ganze Welt steckt mitten im dritten Weltkrieg und es ist eure Aufgabe, die vom russischen Militär besetzten Metropolen New York, London und Berlin zurückzuerobern. Auf der diesjährigen E3 stellte Activision eine frühe Kampagnenmission vor. In „Black Tuesday“ schlüpft der Spieler in die Rolle eines Delta Force-Soldaten, der New York von der Belagerung befreien soll. Der Titel deutet es schon an: Die aktuelle Mission spielt an der Wall Street in New York/Manhattan. Wo 1929 die Weltwirtschaftskrise ihren Lauf nahm, steht die USA im Modern Warfare-Universum vor einer völlig anderen Katastrophe.


Der Börsencrash mal anders

In der Rolle eines Delta Force-Soldaten wachen wir mit brummenden Schädel in einem umgestürzten Humvee auf. Als ausgebildete Einheit eines Spezialtrupps muss man so einen Umfall schnell abschütteln können. Modern Warfare 3 wirft den Spieler ohne Umschweife mitten in die Action. Als wir aus dem Wrack aussteigen, offenbart sich uns ein zerstörtes New York. Raketen schießen durch die Luft, Taxis brennen auf den Straßen und Kampfjets fliegen mit ohrenbetäubendem Lärm über uns hinweg. Die russische Invasion ist in vollem Gange und wir befinden uns mittendrin. Die Straßengefechte laufen serientypisch ab. Wie immer ist Deckung oberste Priorität, denn die Gegner schießen aus allen Rohren. An der KI hat sich im Vergleich zu anderen Call of Duty-Teilen kaum etwas getan. Immer noch verkörpert sie leicht zu treffende Ziele, die in Wellen auf den Spieler stürzen, sobald eine Skriptsequenz ausgelöst wird. Wir kämpfen uns an der Seite von anderen Truppen weiter durch die abgegrenzten Straßen von New York. Unser Weg führt direkt zur New Yorker Börse, der Wall Street. Das von Gewehrkugeln zerschossene Gebäude hat schon mal schönere Tage erlebt. Wir schlagen uns bis auf das Dach der Börsenzentrale durch. Ein Missionsobjekt ist das Zerstören einer Funkantenne. Wie praktisch, dass wir immer eine Packung Thermit in der Tasche haben, das die Streben der Antenne in einem effektvollem Funkenregen zum Schmelzen bringt. Hier wird deutlich, dass die Partikeleffekte eine kleine Auffrischung spendiert bekommen haben. Auf dem Dach stehen wir leider weiterhin unter Beschuss. Einige russische Soldaten haben sich auf benachbarten Hochhäusern verschanzt. Hier kommt die Reaper-Drohne zum Einsatz, die eine Weiterentwicklung der Predator-Drohne aus »Modern Warfare 2 ist. Gegen diese mächtige Waffe haben die Gegner nicht den Hauch einer Chance. Als die Luft wieder rein ist, holt uns ein Black Hawk vom Dach ab. Serienkenner wissen, dass uns kein ruhiger Flug gen Sonnenuntergang bevorsteht.

Es dauert nicht lange, bis die Russen in eigenen Helikoptern Jagd auf unseren Falken machen. Zum Glück wissen wir uns mithilfe des Bordgeschützes zu wehren. Es steht eine rasant inszenierte Jagd durch die Häuserschluchten New Yorks bevor, deren Showdown an einem im Bau befindlichen Wolkenkratzer endet. Der letzte abgeschossene Heli kracht in uns hinein und wir trudeln unkontrolliert in der Luft. Für Spieler, die an Motion Sickness leiden, ist diese Flugszene nicht zu empfehlen. Der Heli kann sich - fast schon untypisch für die CoD-Serie - noch in der Luft halten und sich vor einem Absturz retten. Hier endet die gezeigte Demo.


Michael Bay Action par excellence

So rasant und cineastisch diese Mission designt sein mag, Neuerungen oder Überraschungen halten sich in Grenzen. Schließlich läuft sie nach dem bekannten Schema der Spielereihe ab. Infinity Ward besinnt sich eindeutig auf die Trademarks der Serie: Bombastische Inszenierung! Fast ständig fliegt etwas in die Luft, Skriptsequenzen lassen dem Spieler keine Pause zum Verschnaufen. Diese Reizüberflutung erreicht bei Modern Wafare 3 ihren Serien-Höhepunkt. Der Abgang der Infinity Ward-Köpfe Vince Zampella und Jason West ließ frühe Befürchtungen zu, dass MW3 nicht mehr an seine erfolgreichen Vorgänger heranreichen könnte. Nach dem gezeigten Material lässt sich diese Sorge fast schon über Bord werfen. Zusammen mit Sledgehammer Games scheint dem Team wieder ein kurzweiliges, toll inszeniertes Spektakel zu gelingen. Leider hat die Serie aufgrund ihrer vielen jährlichen Updates einiges an Frische verloren. Die Story wird sicher niemandem mehr vom Hocker hauen. Es wird dem Spieler schwer fallen, sich mit einem der zahlreichen Charaktere zu identifizieren. Einzig Task Force 114-Anführer MacTavish stellt eine der wenigen Konstanten in der Modern Warfare-Reihe dar - ein Charakterkopf sieht aber anders aus. Technisch spielt MW3 in der oberen Liga mit. Aber auch kleine optische Verbesserungen verschleiern das hohe Alter der Engine nicht. Technisch scheint das Spiel gegen Hauptkonkurrenten Battlefield 3 den Kürzeren zu ziehen. Sowohl Sound als auch Grafik sind beim EA-Gegenstück eine Ecke besser.


Skandal im Kriegsgebiet

Activision hat im Vorfeld verkündigt, dass es im kommenden Ableger keine kontroversen Missionen geben wird. Wer erinnert sich nicht an die Flut an Empörung, die vor zwei Jahren im Zuge der berüchtigten Flughafen-Mission aufkam? Im Auftrag „Kein Russisch“ gehörte man einer Terroristengruppe an, die dutzendweise unschuldige Menschen niederschoss. In »Black Ops schreibt euch ein Missionsziel sogar die Ermordung von Fidel Castro vor. Die CoD-Reihe schien also schon immer skandalträchtige Meldungen magisch anzuziehen. Inwiefern nun Teil 3 zurückhaltender sein wird, lässt sich noch nicht sagen. Fest steht aber, dass allein das Szenario eines Weltkrieges in den Großstädten New York und London für Aufsehen sorgen wird, da beide Städte in der jüngeren Vergangenheit Opfer von terroristischen Anschlägen gewesen sind.


Gehörst du zur Elite?

Den meisten Fans werden kontroverse Spielmissionen jedoch egal sein, da sie MW3 nur als neues Multiplayer-Futter sehen und die Singleplayer-Kampagne unangetastet lassen. Die CoD-Serie nimmt schon seit Jahren eine Vormachtstellung in der Onlinewelt ein, wo Kartenpaket-DLCs millionenfach gekauft werden. Zum Multiplayer-Modus hält sich Infinity Ward noch recht bedeckt. Es besteht aber kein Zweifel, dass auch hier wieder sorgfältige Arbeit geleistet wird, die dem Multiplayer-Erlebnis von Black Ops in nichts nachstehen wird. Bisher ließ der Entwickler verlauten, dass man sich auf die Tugenden von »Modern Warfare 1 zurückbesinnen möchte. Das bedeutet, dass sich in den Maps weniger Hotspots zum Campen befinden und der übermäßige Einsatz von Luftunterstützungen reduziert wird. Das Quickscopen wird auch wieder möglich sein. Außerdem wird MW3 ein Best-of aller Waffen aus den Vorgängern bereit stellen, wie z.B. das ACR oder M4A1.

Der Multiplayer von Modern Warfare 3 wird als erster Serienteil vollständig mit dem neuen Onlinedienst Call of Duty Elite verbunden sein. Elite ist ein Service, der den Spieler rund um die Uhr mit Statistiken, Turnieren und Strategievideos versorgt. Ziel von Activision ist es, die Mehrspieler-Erfahrung zu intensivieren und Spieler stärker untereinander zu vernetzen. Der Elite-Service bleibt optional und wird pünktlich zum Release von MW3 verfügbar sein. Es wird eine normale und eine kostenpflichtige Premium-Version geben. Als Mitglied der Premium-Version erhält man freien Zugriff auf zukünftige Mappacks. Wer nicht für den Kundendienst bezahlen möchte, kann die neuen Karten wie gewohnt auch separat kaufen.


Nur gemeinsam sind wir stark

Ein Wiedersehen mit Untoten aus dem Zombie-Modus wird es bei MW3 nicht geben. Dafür hält ein anderer besonderer Spielmodus wieder Einzug. Der SpecOps-Modus aus MW2 wird wiederkehren, der rein auf kooperatives Spielen ausgelegt ist. Es wird möglich sein, sowohl Online als auch lokal an einer Konsole im Splitscreen zu spielen. Die Anzahl der Spieler - online wie offline - wird auf zwei begrenzt sein. Wer mag, kann den Modus auch alleine bestreiten. SpecOps führt ein eigenes Rangsystem und Bestenlisten, was für eine zusätzliche Portion Motivation sorgen wird. Eine interessante Neuerung findet sich hierbei im Spieltyp „Survival“. Ähnlich wie der Horde-Modus aus Gears of War, sehen sich die Spieler mit mehreren Wellen von Feinden konfrontiert. Das Ziel klingt simpel: Überleben. Zu Beginn sind wir nur mit einer Pistole ausgestattet. Zwischen den Gegnerwellen wird man die Gelegenheit haben, an bestimmten Terminals neue Waffen, Perks oder Luftunterstützungen zu kaufen. Dies ist auch bitter nötig. Kommen am Anfang nur normale Fußsoldaten, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad schon ab Welle 9 drastisch. Die Feinde tragen hochexplosive Sprengladungen am Körper, die einen Nahkampf tödlich enden lassen würden. Es folgen noch Kampfhunde und die dick gepanzerten Juggernauts, deren Schutzwesten kiloweise Munition schlucken. Teamwork ist das wichtigste Mittel, um Heer der Feindmassen zu werden. Die Teams müssen sich gut absprechen und die Position der heranrückenden Feinde durchgeben. Die Frage ist nur, ob dieser Modus über genug taktische Tiefe verfügt, um den Spieler dauerhaft an den Controller zu fesseln.



Es wird interessant, wie sich Modern Warfare 3 gegenüber dem direkten Konkurrenten Battlefield 3 schlagen wird. Wie fesselnd ist die lineare, durchgeskriptete Kampagne heutzutage noch? Meiner Meinung nach erzeugt eine spannende Schleichmission mehr Nervenkitzel als die hundertste Explosion. Langsam wäre es an der Zeit, dass sich die Serie einer Frischzellenkur unterzieht. Aber solange der Multiplayer mit Balancing und neuen Features besticht, werden sich die wenigsten der treuen Fans beschweren. In Anbetracht der riesigen Menge an Vorbestellungen scheint eine Sättigung jedenfalls (noch) nicht eingetreten zu sein.
 
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