»Mass Effect 2 war eines der besten Spiele des vergangenen Jahres. Der Mix aus Shooter und Rollenspiel begeisterte Fachpresse und Spieler gleichermaßen. Ende diesen Jahres soll der dritte Teil erscheinen. Damit endet auch die Trilogie rund um Commander Shepard. Wir haben für euch die jüngsten Informationen zum Finale des Sci-Fi-Epos zusammengetragen. Wer sich nichts spoilern lassen will und/oder die Vorgänger noch spielen will, sollte jetzt aufhören zu lesen.
Fragen über Fragen
Mass Effect 2 endete mit vielen offenen Fragen. Die Kollektoren wurden zwar zurückgeschlagen, aber die Reaper sind auf dem Vormarsch. Eine ganze Armee wird in wenigen Monaten bzw. Jahren die Menschen und andere Bewohner der Galaxie erreichen und sie vernichten, soviel ist sicher. Doch wie man hunderte von Reapern aufhalten soll, ist nicht klar. Genauso wenig, was "Der Unbekannte", der Kopf hinter der Organisation Cerberus, noch vorhat. Die wichtigste Frage ist aber: Was wird in
Mass Effect 3 passieren? Wer wird uns im Kampf gegen die Maschinen helfen? Und wird uns der Rat diesmal glauben, dass die gesamte menschliche Rasse vor dem Aus steht, wenn man nicht endlich zum Krieg bereit ist?
Mehr Rollenspiel bestätigt
In
Mass Effect 3 wird es wieder mehr Rollenspielelemente geben, dies hat Bioware unlängst bestätigt. Die Talentbäume werden vergrößert und viele Fähigkeiten lassen sich mehr als einmal erweitern. Dies soll mehr Individualisierung ermöglichen. Außerdem kann man die Waffen modifizieren, was Einfluss auf die Leistung und das Aussehen der Knarren nimmt. Die klassenspezifischen Waffen fallen dafür weg. Techniker, Experten und Wächter dürfen fortan nur noch maximal zwei, Frontkämpfer und Infiltratoren drei und Soldaten so viele Waffen wie gewünscht mit sich tragen.
Die Erde – der zentrale Punkt
Anders als in
Mass Effect 2 ist Shepard zu Beginn des Trilogie-Finales am Leben, allerdings in einer schlimmen Lage. Auf der Erde steht er aufgrund der Ereignisse aus „Die Ankunft“, dem letzten DLC zum Vorgänger, vor Gericht. Während der Verhandlung kommt es zum Angriff der Reaper und innerhalb weniger Sekunden sind Hunderte Menschen tot. Shepard will fliehen und muss sich so durch Massen von Husks kämpfen, bis er zu seinem Raumschiff Normandy gelangt. Danach begibt sich der Held der Allianz auf die Suche nach Verbündeten für den Krieg gegen die Reaper auf seinem Heimatplaneten. Wie diese Verbündeten-Suche aussehen wird, ist noch unklar, denn dazu gab Bioware noch keine konkreten Infos bekannt. Wir hoffen, dass sich die Rekrutierung abwechslungsreicher als im Vorgänger ausfällt.
Natürlich begibt sich Shepard in
Mass Effect 3 nicht alleine auf die Suche, sondern wird von seinem Team begleitet. Das wird sich allerdings wieder ein wenig ändern. Bestätigt wurden bislang Kaidan bzw. Ashley, Liara T’Soni, Garrus und der bislang noch völlig unbekannte James Sanders. Bei Garrus gilt allerdings, dass er nur dabei ist, wenn er das Ende von
Mass Effect 2 überlebt hat. Dasselbe gilt auch für Wrex, Mordin, Legion und Anderson, die zumindest dann im Spiel auftauchen, wenn sie überlebt haben. Als Squadmitglieder wurden die vier noch nicht genannt.
Cerberus – ein weiterer Feind?
Nachdem die Cerberus-Organisation in
Mass Effect nur eine Nebenrolle besetzte, bekam sie im zweiten Teil mit ihrem Chef "Der Unbekannte" eine weitaus größere Bedeutung. So ist es nur logisch, dass die alienfeindliche Vereinigung auch im Epos-Finale mitspielen wird. Überraschend ist, dass "Der Unbekannte" Shepard tot sehen will. Warum, das ist noch ungeklärt. Bioware verspricht aber, dass dies alles eine größere Bedeutung spielen werde, als man zuvor glauben mag.
Apropos Bedeutung: Die Entscheidungen werden in
Mass Effect 3 noch wichtiger sein. Je nachdem, wen man sich als Verbündeten und als Squad-Mitglied an Bord holt, wird das Ende anders ausfallen. So kann es sogar dazu kommen, dass das Finale komplett in die Hose geht. Wie das aussehen könnte, hat der kanadische Entwickler nicht preisgegeben. Diese Geheimnis werden wir wohl erst im 4. Quartal 2011 lüften, wenn die Shepard-Trilogie ihr Ende findet.