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DEUS EX: HUMAN REVOLUTION
 Vorschau von Tobias Hamers (10.10.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Square Enix
Termin:1. Quartal 2011 Entwickler:Eidos Montréal

Im Jahre 2000 begeisterte ein ganz besonderer Actiontitel gleichermaßen Spieler wie auch Fachpresse. Mit unzähligen verkauften Exemplaren hat sich der Name Deus Ex trotz eines mäßigen zweiten Teils zu einer festen Größe des Genres gemausert. Im ersten Quartal 2011 kommt nun endlich der dritte Teil in die Läden. Man möchte sich auf alte Stärken besinnen und gleichwohl sinnvolle Neuerungen integrieren – soweit die Versprechungen des Entwicklers Eidos Montréal. Wir haben uns das Spiel einmal näher angesehen und verraten euch was Schall ist und was Rauch.


In große Fußstapfen

»Deus Ex gilt als einer der ersten Titel, der dem Spieler moralische Entscheidungen nicht nur offen legte, sondern ihn auch dazu zwang, deren Folgen zu erfahren. So hatten friedliebende Personen die Möglichkeit, das Spiel ohne Todesopfer – mit nur wenigen storybedingten Ausnahmen – abzuschließen, ein bis heute äußerst selten vorkommendes Phänomen. Ebenfalls Pionierarbeit leistete der damalige Entwickler Ion Storm in Sachen Genrekombination. Zugegeben, bereits früher gab es Verschmelzungen verschiedener Spielrichtungen. Dennoch verstand es Deus Ex vorzüglich, Rollenspielelemente nicht nur sinnvoll, sondern nachhaltig in das Genre einzuführen. Die Charakterentwicklungs-möglichkeiten sind selbst nach heutigem Maßstab sehr umfangreich.

Auch beim Thema Story, die mit vielen überraschenden Wendungen, Höhen und Tiefen aufwarten konnte, braucht sich der Rollenspiel-Shooter nicht hinter anderen Vertretern seiner Art zu verstecken. Durch die unterschiedlichen, zur Verfügung stehenden Lösungsansätze erhöhte sich der Wiederspielwert enorm. Letzteres wird von vielen Kritikern als die größte Stärke des Spiels bezeichnet. Dennoch ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. Vor allem in technischer Hinsicht ließ Deux Ex einiges zu wünschen übrig. Treiberprobleme und Systemabstürze gehörten für einen nicht unerheblichen Teil der Spielerschaft zur Tagesordnung, wenngleich das Problem durch einen Patch rasch behoben werden konnte. Ebenfalls negativ aufgefallen ist das optische Gerüst, das, obwohl selbst nach damaligem Standard veraltet, einen enormen Hardwarehunger an den Tag legte. Einen der hervorstechendsten Kritikpunkte stellte die mangelnde Einsteigerfreundlichkeit dar. Auch erfahrene Spieler benötigten ihre Zeit, um sich in der Welt von Morgen zurecht zu finden.


Was die Zukunft bringt

Während Deus Ex mit einer tiefgründigen Geschichte, weitgehender Charakterentwicklung und vielen kleinen Extras wie E-Mails mit Hintergrundinformationen oder technischen Details zu den einzelnen Verbesserungen aufwarten konnte, lies der Nachfolger »Invisible War viele dieser Stärken vermissen und ersetzte diese durch shooterlastige Sequenzen. Obwohl auch der zweite Teil mit einer für Shooter-Verhältnisse sehr intelligenten Story auftrat, waren viele Fans enttäuscht von der Neustrukturierung der Serie. Daher möchte Entwickler Eidos Montréal nun wieder zu den Wurzeln zurückkehren. Man verspricht, sich auf alte Stärken zu konzentrieren. Deus Ex: Human Revolution soll mit einer tiefgründigen und ebenso anspruchsvollen Story glänzen. Durch die zu jeder Zeit zur Verfügung stehenden Entscheidungsmöglichkeiten soll der Spieler frei wählen können, auf welchem Wege er die vor ihm liegende Aufgabe lösen möchte. Das Arsenal von Waffen und Implantaten wird die der Vorgänger übertreffen und erlaubt damit eine hochspezialisierte Charakterentwicklung. Das Ganze wird abgerundet durch ein modernes Grafikgerüst samt professioneller Vertonung. Das hört sich nach einer runden Sache an. Auch wenn das Spiel erst in rund einem halben Jahr auf den Markt kommen wird, haben wir uns eine Preview Version angesehen und eben jene Versprechungen mit der Realität verglichen.


Entscheidungsfreiheit

Deus Ex: Human Revolution spielt zeitlich noch vor dem ersten Teil der Serie. Genauer gesagt 25 Jahre zuvor. Eine Untergrundorganisation namens Purity First kämpft gegen Organisationen, die für den Fortschritt des technologisch verbesserten Menschen einstehen. Adam Jensen, Protagonist des Spiels, ist Sicherheitschef einer eben solchen Firma. Während eines Überfalls der extremistischen Vereinigung wird er schwer verletzt – verliert unter anderem beide Arme. Nach einem komplizierten Eingriff werden diese durch kybernetische Implantate ersetzt. Währenddessen hat man heraus gefunden, dass einer der Angreifer selbst Implantate im Körper trug. Ein sehr eigenartiger Umstand für eine Organisation, die gegen diese Art von Verbesserung in den Krieg zieht. Grund genug für Jensen, die Sache etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu diesem Zweck reist er in das verregnete Detroit. Seine Aufgabe: Besorge den implantierten Neuralchip des Terroristen. Zum Glück hat die Zielperson bereits das Zeitliche gesegnet, auf einen Zweikampf werden wir uns also nicht einstellen müssen. Weniger glücklich ist der Umstand, dass sich der Leichnam im hiesigen Police Department befindet. An Hand dieser Mission lässt sich wunderbar erkennen, inwiefern sich die verschiedenen Lösungswege auf den Spielverlauf auswirken können.


Schießen, schleichen, Konversation

Da Deus Ex trotz grundverschiedener Spielelemente wohl am ehesten dem Shooter-Genre zugeordnet werden kann, ist der folgende Lösungsweg der naheliegendste. Entschlossenen Schrittes stürmen wir das Polizeigebäude und bereiten den zunächst verblüfften Beamten am Eingang ein vorzeitiges Ableben. Selbstredend greifen die Überlebenden selbst zu den Waffen. In einer ausufernden Schießerei machen wir alles platt, was uns auf dem Weg im Keller in die Quere kommt, sprengen Türen auf und schicken übereifrige Angreifer per kybernetisch verstärken Fausthieb ins Land der Träume. Das Ganze sieht dank einer zeitgemäßen Grafikengine sehr beeindruckend aus. Dennoch bleibt das Spielprinzip bei diesem Vorgehen recht gewöhnlich. Einzig der Einsatz der einzelnen Spezialmanöver, auf die wir dank unserer Implantate zurückgreifen können, hebt Deus Ex: Human Revolution vor anderen Shootern ab.

Spieler mit weniger aggressiven Neigungen werden in Deus Ex: Human Revolution wohl eher einen unauffälligeren Weg ins Gebäude wählen. In unserem Falle führt dieser über das Dach. Dabei leistet unsere verbesserte Sprungfähigkeit wertvolle Dienste. Nach nur einem Satz befinden wir uns auf dem Gebäude – Wachen sind weit und breit nicht zusehen. Dafür versperrt eine elektronisch versiegelte Tür den Weg ins Innere. Ein Glück, dass wir Jensen das Hacking haben erlernen lassen, das Schloss stellt somit kein Hindernis dar. Im Gebäude hingegen können wir uns über mangelnde Probleme nicht beklagen. Mehrere Duzend Beamte gehen hier ihrem Tagewerk nach. Erst nach einer nervenzerreibenden Schleichfahrt, bei der wir uns hinter Kisten, Türen und Kopierern klein gemacht haben, und natürlich unter Einsatz diverser Implantate wie Infrarotsicht oder Tarnmodule, gelangen wir in den Keller und können das Gesuchte an uns nehmen.

Die letzte Möglichkeit an den Chip zu kommen, wird vor allem sprachgewandte Zocker in den siebten Himmel steigen lassen. In einem mehrminütigen, sehr gut vertonten Gespräch bringen wir den hiesigen Polizeichef dazu, uns in den Keller zu lassen. Während der Konversation in Deus Ex: Human Revolution können wir zwar keine einzelnen Aussagen festlegen, dürfen aber zwischen verschiedenen Aktionen wählen. Mit den Optionen „Einschüchtern“ oder „Loben“ rufen wir bei dem Beamten bestimmte Reaktionen hervor. Schon nach kurzer Zeit erfahren wir wichtige Details, die uns im weiteren Missionsverlauf sehr nützlich sein werden. Freilich greifen wir auch hier auf unsere Implantate zurück. So erkennen wir, dass der Polizeibeamte bei gewissen Aussagen erweiterte Pupillen bekommt. Zudem erspähen wir mikroskopisch kleine Schweißperlen auf seinen Gesichtszügen. Offenbar hat auch der Vorzeigebulle etwas zu verbergen. Derart ausgestattet gelingt es Jensen daher letztendlich doch - ohne eine Kugel verschwendet zu haben – den Neuralchip zu entwenden.





Das, was ich bisher von Human Revolution sehen durfte, lässt mich auf ein glanzvolles Comeback des Rollenspiel-Shooters hoffen. Vor allem die allgegenwärtige Entscheidungsfreiheit hat es mir angetan. Sowohl Action- als auch Rollenspielfans werden hier möglicherweise bald ihr El Dorado gefunden haben. Fraglich ist jedoch, wie das Gesamtpaket aussieht, welches Eidos Montréal zusammenschnürt. Wird die Story überzeugen können? Sind die erweiterbaren Implantate sinnvoll einsetzbar? Und wie werden sich diese in den Spielfluss einfügen? Noch sind nicht alle offenen Fragen geklärt. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich und freue mich bereits jetzt auf´s Frühjahr.
 
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Über "Deus Ex: Human Revolution" im Forum diskutieren

#1 | Kn0ckar0und Guy [10.10. | 16:44] 



1.618
Deus Ex: Human Revolution
Bisher habe ich noch nicht aus erster Hand Erfahrungen mit der Serie machen können, nachdem was ich über den ersten Teil gehört habe und was ich inzwischen alles über Human Revolution gelesen habe, werde ich es aber auf jedenfall im Auge behalten. Das Setting spricht mich durchaus an und das Potential für eine spannende Story ist ebenso gegeben.

#2 | PhanZero [10.10. | 22:51] 



13.900
Deus Ex: Human Revolution
Der erste Teil ist definitiv grandios, nicht in technischer Hinsicht, aber spielerisch und vor allem storytechnisch. Der zweite Teil war großer Murks, das Kapitel sollte besser ignroiert werden. Bei Human Revolution bin ich mal vorsichtig euphorisch, dass es zu den alten Stärken zurückkehrt. Freu mich schon drauf...


 










mehr Wallpaper














abwechslunsgreiches Gameplay
tolle Optik
gelungene Vertonung
Entscheidungsfreiheit
Kann die Story überzeugen?
Implantate sinnvoll einsetzbar?
Einsteiger-freundlichkeit?


Offizielle Website:
 Deux Ex 3

Weitere Links:
 Gameplay-Video
 Trailer



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