Erste Trailer zeigten bereits, dass sich Treyarchs neuester Call of Duty-Ableger Black Ops gerade im Multiplayer stark an »Modern Warfare 2 orientiert. Auf der gamescom 2010 präsentierte man nun eine weitere Mission aus dem Spiel. Wir haben das Gezeigte für euch zusammengefasst...
Big Brother is watching you
Die Mission aus
Call of Duty: Black Ops spielt in einem verschneiten Gebiet in Russland. Eure Aufgabe ist die Infiltration einer feindlichen Basis. Entsprechend überraschend mag es sein, dass es zunächst in die Lüfte geht: Mit einem Kampfflugzeug startet ihr ins Einsatzgebiet. Dabei werden immer wieder zu drückende Tasten eingeblendet - zurücklehnen und die Sequenz genießen ist also nicht drin. Über ein Gerät, mit dem ihr Wärmesignaturen erkennen könnt, müsst ihr nun euren Bodentrupp ausfindig machen. Ist euch das gelungen, könnt ihr diesen von oben kommandieren, um die Kollegen etwa vor der Entdeckung durch feindliche Patrouillen zu schützen. Vorbei an einem Konvoi schafft es der kleine Trupp in einen Unterschlupf - doch dort sind die Jungs alles andere als sicher: Als sich nähernde Feindverbände auf eurem Bildschirm erkennbar sind, geht es direkt in die First-Person-Ansicht zu einem der Soldaten aus eurem Trupp. Ihr seht gerade noch, wie der erste Feind den Unterschlupf betritt, der nächste steht schon in der Tür. Ein paar gezielte Schüsse und die beiden sind ausgeschaltet.
Doch damit ist die Situation noch nicht entschärft: Weitere Leute aus dem Feindtrupp warten noch bei ihren Fahrzeugen. Ein paar Salven aus dem Gewehr und schon ist die Bedrohung eliminiert. Direkt danach geht es zurück ins sichere Flugzeug und ihr verfolgt den Trupp wieder als Wärmepunkte auf dem Bildschirm.
Lautlos oder brachial
Diese befehligt ihr weiter an Feinden vorbei, bis ihr auf eine kleinere Station stosst, wo sich mehrere Einheiten eures Gegners aufhalten. Unwissend, was sich ihnen im Schneetreiben nähert. Es wird wieder auf den Bodentrupp umgeschaltet, der sich langsam dem Posten nähert und dabei auf drei Feinde stößt, die in der Gegend patroullieren. Da diese euch noch nicht entdeckt haben, heisst es, leise vorzugehen. Hier kommt die Armbrust ins Spiel: Zwar feuert diese nur einen einzigen Schuß ab und muss dann mühsam nachgeladen werden, sie ist allerdings wie ein Projektil aus einem Scharfschützengewehr äußerst präzise und tödlich. Den ersten Feind habt ihr auch schnell ausgeschaltet, doch bei der zweiten Wache geht etwas schief - der Feind sackt zusammen, sein Kumpel jedoch hat euch entdeckt und eröffnet das Feuer. Kein Grund mehr, leise zu sein! Also schnell die Munition für die Armbrust gewechselt, jetzt kommen explosive Pfeile aus
Call of Duty: Black Ops zum Einsatz. Damit schaltet ihr den Gegner und die alarmierten Wachen schnell aus und macht euch weiter auf den Weg in die kleine Zuflucht eurer Gegner.
Roter Schnee
Die Gegner hier sind schnell ausgeschaltet, nun wird die Stromversorgung eures eigentlichen Ziels gekappt. Beim Verlassen der Basis werdet ihr von einer weiteren Wache überrascht - kein Grund zur Panik: Einer eurer Kameraden hat schnell sein Wurfmesser zur Hand und schaltet den Widersacher mit einem Treffer in den Hals aus. Nach dem Herausziehen seines Messers befreit dieser es mit einem Schwung von dem daran klebenden Blut. Weiter geht es nun per Seil auf die darunterliegende Ebene. Immer noch nicht am Ziel, also wieder Seil befestigen und... euer Teamkamerad wartet auf euer Signal. GO! Gemeinsam stoßt ihr euch mit den Füßen von der Wand ab, seilt euch hinunter und springt durch die Scheibe der Basis unter euch, die in den Fels gehauen scheint. Die dort stehende Wache hat gar nicht mehr die Zeit, um zu reagieren und findet sich schnell am Boden wieder. Die weiter hinten im Raum befindlichen Truppen eröffnen das Feuer, ihr ballert zurück. Nach der erfolgreichen Säuberung legt ihr einen Sprengsatz und verschwindet. Ob die anschließende Lawine der Explosion geschuldet ist oder anderweitig verursacht wurde, war in der Hitze des Gefechts nicht mehr zu erfassen - eure chaotische Flucht in
Call of Duty: Black Ops endet mit einem Sprung über die Klippe.