Während Publisher JoWood die Rechte an der Gothic-Serie inne hat und Spellbound an Arcania: A Gothic Tale arbeitet, angelte sich Piranha Bytes mit Deep Silver einen neuen Vertriebspartner und werkelt derzeit fleißig an Risen, einem neuen Rollenspiel, welches allerdings deutliche Ähnlichkeiten zu den ersten drei Gothic-Spielen aufweist, was bei dem selben Entwickler ja nicht ganz verwunderlich ist. Wir haben uns das Spiel bereits auf der Role Play Convention 2009 in Köln anschauen dürfen und verraten euch in unserer Vorschau, was euch vielleicht noch in diesem Jahr Neues aus dem Hause Piranha Bytes erwartet.
Was bisher geschah...
Im Jahr 2001 brachte ein kleines Entwicklerstudio aus Bochum ein Rollenspiel auf den Markt. Dieses hörte auf den Namen
Gothic und eroberte im Sturm die Herzen der Computerspieler, trotz Bedienungsmängeln und Bugs. Der Erfolg war so groß, dass Ende 2002 der Nachfolger erschien und mit einer noch größeren Spielwelt erneut die Massen begeisterte. Im August 2003 wurde
Gothic 2 dann noch einmal durch das Add-On
Die Nacht des Raben um eine neue Welt, neue Quests, neue Gegner und einen erhöhten Schwierigkeitsgrad erweitert. Auch das Zusatzprogramm räumte hohe Wertungen der Presse ein und verkaufte sich sehr gut. So vergingen über drei Jahre, bis dann endlich
Gothic 3 veröffentlicht wurde. Leider viel zu früh, wie man bald herausfand. Das Programm war enorm fehlerhaft und Kritiker, sowie auch Fans, warfen dem Spiel eine fehlende Storydichte vor.
Es brachen Streitigkeiten zwischen Entwickler Piranha Bytes und dem österreichischen Publisher JoWood aus, welche im Mai 2007 zur Trennung der beiden Unternehmen führten. JoWood beuftragte daraufhin zum einen das indische Entwicklerstudio Trine Games mit der Entwicklung des Add-Ons
Götterdämmerung für
Gothic 3, welches jedoch ebenfalls durch eine enorme Bugdichte in die Kritik geriet. Fehler, die man im Hauptspiel durch Patches längst beseitigt hatte, fanden sich auf einmal in der Erweiterung wieder.
Daneben wurde das Entwicklerstudio Spellbound Entertainment mit der Entwicklung von
Gothic 4 betraut, da JoWood auch nach der Trennung von Piranha Bytes die Rechte an
Gothic 2, dessen Nachfolger und einem weiteren Spiel der Reihe behielt.
Gothic 4 wurde mittlerweile umbenannt in
Arcania: A Gothic Tale und soll Anfang 2010 erscheinen.
Doch Piranha Bytes war und ist nicht untätig. Am 18. Juni 2007 wurde bekannt, dass das Studio von nun an mit dem Publisher Deep Silver zusammenarbeiten werde. 2008 verkündete man dann, dass das neue Spiel, an dem schon seit einiger Zeit gearbeitet wurde,
Risen heißen werde. Mit der Zeit wurden immer mehr Details bekannt, bis letztendlich im April 2009 auf der Role Play Convention in Köln die ersten bewegten Spielszenen gezeigt wurden.
Worum geht es denn?
Risen hat in Sachen Story nichts mehr mit der
Gothic-Serie zu tun und stellt somit den Start eines komplett neuen Franchises dar, sofern es denn zu Nachfolgern kommen sollte. Der Titel spielt auf einer Vulkaninsel, welche optisch ein wenig an die Karibik erinnert. Die Welt wurde einst von einem geheimnissvollen Ereignis heimgesucht, das als die "Dunkle Welle" bezeichnet wird. Bei diesem wehten magische Stürme über das Land, die Landstiche und Städte zerstörten und vielen Einwohner das Leben kosteten. Außerdem verschwand dabei die Magie der Götter aus der Welt der Menschen.
Mittlerweile bahnt sich eine neue Katastrophe an: Menschen verschwinden plötzlich und spurlos, Monster bedrohen die Bevölkerung und alte Tempel und Ruinen brechen aus dem Boden hervor. Die Welt ist eine Unwirtliche, welche nur wenige, für die Menschen sichere Orte beherrbergt. Dazu gehört die Insel, auf der ihr euch in
Risen bewegt. Ihr spielt einen Schiffbrüchigen, der auf dem Eiland strandet und nicht weiß, was dort vor sich geht: Der König hat eine Organisation, die Inquisition, gegründet und entsandt, um den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Diese geht dabei jedoch mit nicht zimperlich vor. So übernimmt die Inquisition die Macht auf der Insel und allen Bewohnern wird strikt untersagt, sich frei zu bewegen. Sie werden in die Hafenstadt gesperrt und auch sonst darf keiner die Insel betreten. Wer sich außerhalb der Stadt aufhält und entdeckt wird, wird festgenommen, zwangsrekrutiert, zum Ordenskrieger ausgebildet und anschließend bei geheimen Ausgrabungen eingesetzt. Doch nicht jeder bäugt sich dem harten Regime der Inquisition: Es gibt einige Rebellen, die sich auf der Insel verstecken und ihre Hafenstadt wieder haben wollen: Die Banditen. Diese haben einen großen Tempel gefunden, welcher nicht nur Monster, sondern auch jede Menge Gold und wertvolle Artefakte beherbergt.
Die Banditen und die Inquisition stellen zwei der drei großen Fraktionen in
Risen dar, denen ihr euch anschließen könnt. Als dritte wählbare Partei gibt es außerdem noch die Magier. Insgesamt möchte Piranha Bytes bei
Risen wieder viel mehr Wert auf die Geschichte legen, als man es bei
Gothic 3 getan hat. So werdet ihr als Spieler zu Beginn so unwissend über die Welt und die Geschehnisse sein, wie einst im zweiten Teil der
Gothic-Serie. Erst nach und nach werdet ihr erfahren, was passiert ist. Dabei wird die Geschichte wieder in mehrere Kapitel - vier an der Zahl - aufgeteilt sein und mehrere Zwischensequenzen beinhalten. Auch wird man manche Gebiete der Spielwelt erst ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte betreten können. Zudem soll
Risen auch atmosphärisch wieder alte Wege bestreiten. Wem
Gothic 3 zu "rein", zu "freundlich" gewesen ist, dürfte allen Grund zur Freude haben, dass das neue Spiel der Piranhas wieder deutlich düsterer werden soll.
Kein "Totklicken" mehr
Risen soll natürlich erneut mit einer großen Questdichte und vielen Dialogen aufwarten. Aber auch sehr wichtig bei einem Rollenspiel ist das Kampfsystem. Wir erinnern uns: Im letzten Piranha Bytes-Spiel hat es schlichtweg ausgereicht, den Gegner einfach "totzuklicken", Taktik war ein Fremdwort. Das soll sich nun ändern. Die Entwickler möchten wieder zu ihren alten Tugenden aus den ersten beiden
Gothic-Spielen zurückkehren und bei den Kämpfen verstärkt auf Kombos setzen. Dadurch sollen die Gefechte wieder anspruchsvoller werden und mehr erfordern als nur einen möglichst schnellen Zeigefinger.
Im Prinzip funktioniert das System folgendermaßen: Mit der linken Maustaste greift ihr euer Gegenüber an, mit der rechten pariert ihr dessen Attacken. Um ordentlich Schaden zu machen, reicht es jedoch nicht aus, nur auf die linke Maustaste zu drücken. Mit den Bewegungstasten (W,A,S,D), die ihr zusätzlich drücken müsst, führt ihr unterschiedliche Angriffe aus. Reiht ihr diese richtig aneinander, sieht das nicht nur hübsch aus, sondern macht auch ordentlich Schaden. Zudem spielt auch der Zeitpunkt, wann ihr die Maustaste drückt und wann ihr sie wieder loslasst eine Rolle. Das hört sich in jedem Fall schonmal nach deutlich spannenderen Kämpfen an, als es noch in
Gothic 3 der Fall war.
Selbstverständlich wird es auch wieder verschiedene Waffengattungen geben. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr lieber mit einer Einhand- oder Zweihandwaffe kämpft, euch dem Stabkampf widmet oder gleich zwei Waffen in die virtuellen Hände nehmt. Zudem wird es auch möglich sein, komplett ohne Schlagprügel zu kämpfen und nur die Fäuste zu benutzen. Ob das jedoch im Kampf gegen fiese Monster sonderlich effektiv sein wird, wagen wir zu bezweifeln. Letztendlich wird es mit Bogen und Armbrust natürlich auch noch die üblichen Fernkampfwaffen geben. Dabei könnt ihr wie in
Gothic 3 frei zielen. Zusätzlich zu den vielen verschiedenen Waffen gibt es auch wieder verschiedene Rüstungen und Schilde. Neu sind außerdem Helme. Teilweise wird es auch ganze Itemsets geben, welche bei vollständigem Besitz bestimmte Boni bieten.
Spüre die Magie
Wer den Weg das Magiers gehen möchte, darf sich auf ein komplett neues Magiesystem freuen. Bislang war es immer so, dass man immer mächtigere Zauber in Form von Spruchrollen oder Runen fand. In
Risen ist damit Schluss. Zwar lassen sich immer noch Spruchrollen finden, wer sich jedoch der Magiergilde anschließt, wird mit der Zeit neue Zauber erlernen und auch verbessern können. Wie mächtig diese sind, wird durch die eigenen Kampfwerte bestimmt. Umso höher ihr im Level steigt und eure Magiewerte bei Lehrern aufbessert, desto effektiver werden eure Zauber. Ein Feuerball beispielsweise erhöht so seinen Schaden oder seine Schussfrequenz. Es wird jedoch auch Zauber geben, die sich nicht verbessern lassen. Das dürfte nochmal einiges mehr an "Würze" in das Magiesystem bringen und vielleicht auch den Weg das Magiers für den ein oder anderen Spieler attraktiver machen.
Eine größere Rolle als noch in den
Gothic-Spielen wird den Verwandlungszaubern zugesprochen. So werden diese zum Beispiel in kleine Rästel eingebaut und auch durchaus relevant für die Story sein. Ein Beispiel: Ihr steht in einer Höhle und befindet euch in einer Sackgasse. Eigentlich gäbe es nun nur den Weg zurück, doch in der Wand befindet sich ein kleines Loch. Glücklicherweise verfügt ihr über einen Zauber, der euch in ein kleines Tier verwandelt, welches durch eben jenes Loch hindurchpasst. Problem gelöst!
Überhaupt wird es in
Risen wieder mehr Rätsel geben. Diese werden teilweise darin bestehen, Fallen in Dungeons zu umgehen oder geheime Türen zu finden bzw. zu öffnen. Neben den Zaubern, die ihr mit der Zeit erlernt oder als Spruchrollen findet, werdet ihr euch auch eigene Exemplare erstellen können. Aus einer ganzen Reihe an Vorlagen bastelt ihr euch so die Zauber, die eurer Spielweise am ehesten entsprechen. Jedoch könnt ihr euch nicht die mächtigsten Sprüche zusammenbasteln und diese ohne Unterbrechung stundenlang nutzen. Jeder Zauber wird eine Energieleiste haben. Ist diese leer, kann die entsprechende Fähigkeit erstmal nicht mehr genutzt werden, sondern muss erst wieder aufgeladen werden. Außerdem werdet ihr nicht von Anfang an die Fähigkeit zum Erstellen von Zaubern beherrschen. Ihr müsst sie erst beim entsprechenden Lehrer erlernen, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Dem Erfahrungssystem.
Erfahre und lerne
Das Leveln, sowie das Erlernen und Steigern von Talenten wird im Prinzip genau so wie in
Gothic funktionieren, viel Neues dürfte euch hier also nicht erwarten: Für erfüllte Quests und besiegte Gegner erhaltet ihr Erfahrungspunkte, wodurch ihr im Level aufsteigt. Bei jedem Aufstieg bekommt ihr Lernpunkte. Diese könnt ihr bei Lehrern für neue Fähigkeiten oder das Verbessern dieser ausgeben. Jedoch wird euch nicht jeder Lehrmeister im Spiel etwas beibringen und ihr werdet nicht jedes Talent erlernen können. Denn wie in den vorigen Spielen von Piranha Bytes ist alles davon abhängig, welcher Fraktion ihr im Spielverlauf beitretet. Wenn ihr euch zum Beispiel dazu entschließt, euch den Ordenskriegern der Inquisition anzuschließen, erhaltet ihr die Möglichkeit ein Meister des Stabkammpfs zu werden. Dafür werdet ihr aber nur mit Hilfe von Spruchrollen zaubern können, auf die erlernbare Magie müsst ihr dann verzichten. Ansonsten steht es euch jedoch frei, auf welche Fähigkeiten ihr euch spezialisieren wollt.
Die Wahl der Fraktion hat aber noch mehr Folgen: So wirkt sich diese auch auf die Quests aus. Schließt ihr euch den Banditen an, werdet ihr die ein oder andere Aufgabe der Magier nicht erhalten, dafür stehen euch bestimmte Aufträge bei den Gesetzlosen zur Verfügung.
Spielerische Freiheit wird aber auch in
Risen großgeschrieben. So werdet ihr viel Zeit haben, bis ihr euch einer Partei anschließen müsst. Allerdings kann diese Zeit deutlich verkürzt werden, wenn euch die Truppen der Inquisition außerhalb der Hafenstadt erwischen und euch in ihre Festung sperren. Dann gibt es nur noch eine Alternative zur Zwangsrekrutierung und Ordenskrieger-Ausbildung: Neu laden. Ansonsten werdet ihr aber auch schon viel im Spiel erreichen können, ohne einer Fraktion beizutreten.
Beim Design der Missionen haben es sich die Entwickler zum Ziel gesetzt, eure Möglichkeiten offen zu halten. Es gibt nicht immer nur DIE eine Lösung, um zum Ziel zu kommen. Wenn es so aussieht, als hätte man einen unausweichlichen Kampf vor sich, muss das nicht der Fall sein. Es ist durchaus möglich, dass man den Auftrag auch auf friedliche Art und Weise erledigen kann.
Was wird es sonst noch geben?
Risen weist abseits der zentralen Gameplayelemente noch einige weitere Neuerungen auf. So wird der Protagonist zum Beispiel Bedürfnisse wie Schlafen, Essen oder Trinken haben. Erfüllt man als Spieler diese nicht, soll das jedoch keine negativen Effekte nach sich ziehen. Was dann der Sinn hinter diesem Feature sein wird, muss sich noch zeigen. Vermutlich wird eine ordentliche Pflege der Bedürfnisse kleine Boni auf die Charakterwerte mit sich bringen. Eine coole Sache wäre das auf jeden Fall.
Auch neu ist die Fähigkeit des Helden zu klettern. In wiefern dies möglich sein wird - ob nur an bestimmen Stellen in der Spielwelt oder quasi überall - ist noch nicht bekannt. Zudem wird es Zauber und Tränke geben, die euch für kuze Zeit sprinten lassen. Auch das Umherstreifen mit etwaigen Partymitgliedern - NPCs, die sich euch kurzzeitig anschließen - soll verbessert werden. So werdet ihr diesen Befehle geben können und sie werden ihre Gangart an eure eigene anpassen. Überhaupt soll die KI der NPCs deutlich verbessert werden im Vergleich zu
Gothic 3.
Eine Insel, viele Männer - und Frauen?
Die Insel, auf der
Risen spielt, wird etwas größer sein als die Spielwelt von
Gothic 2, jedoch eine deutlich kleinere Fläche haben, als die von Myrtana aus
Gothic 3. Das soll dazu dienen, die Storydichte möglichst hoch zu halten. Zudem wird es einen flüssigen Tag-/Nachtwechsel sowie ein dynamisches Wettersystem geben. Die Insel beherbergt unterschiedliche Vegetationszonen, auf Schneeumgebungen wurde jedoch verzichtet. Schließlich sprechen wir hier auch von einer eher tropischen Insel.
Die
Gothic-Spiele waren unter anderem auch immer für ihre von Männern dominierten Spielwelten bekannt. Frauen gab es nur wenige und diese spielten meistens auch keine wichtigen Rollen. In
Risen soll sich das ändern. Es wird deutlich mehr Frauen geben und diese sollen auch mehr Charakter zeigen. So wird man zum Beispiel direkt zu Spielbeginn auf eine Frau namens Sara treffen, die ebenfalls auf der Insel gestrandet ist und dem Protagonisten für die erste Zeit zur Seite stehen wird.
Neben den Menschen finden auch noch andere Rassen ihren Weg ins Spiel, Orks, Zwerge oder Elfen wird es aber nicht geben. Unter anderem werdet ihr auf Gnome treffen, welche Taschen mit sich tragen, in denen sie ihr Diebesgut aufbewahren.
Sieht hübsch aus
Risen basiert auf einer von Piranha Bytes entwickelten Engine. Auch wenn das Spiel
Gothic 3 enorm ähnlich sieht, verwendet es eine komplett andere technische Basis. Dafür sieht es aber auch schöner aus. Allerlei Features wie HDR, Paralax, Normal Mapping und Specularmaps, sowie die Liebe zum Detail sorgen für eine glaubwürdige Spielwelt. So verwenden die Grafiker auch das so genannte Adaptive-Tone-Mapping, das die Anpassung des menschlichen Auges an wechselnde Lichtverhältnisse simuliert. Wie auch schon bei den
Gothic-Spielen ist zudem jeder Flecken der Insel von Hand gebaut, jeder Baum einzeln "gepflanzt". Dadurch wirkt auch die Welt von
Risen sehr organisch.
Technisch mag das Spiel zwar nicht an die grafischen Oberkracher der letzten Zeit heranreichen, aber das muss es auch gar nicht. Denn immerhin werden so auch unglaublich hohe Hardwareanforderungen vermieden. Zumindest sollte es das - wir hoffen das Beste.
Bei unserer kurzen Anspielsession auf der Role Play Convention in Köln lief das Spiel schon relativ stabil. Zwar gab es schon den ein oder anderen Ruckler, aber das dürfte sich bis zur fertigen Verkaufsversion hoffentlich noch ändern. Genauso wie auch die Bugs, die uns begegneten, wie Clipping- oder KI-Fehler. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Insgesamt machte
Risen sogar fast den Eindruck, besser zu laufen, als
Gothic 3 zu seinem Verkaufsstart. Von den Quests und der Story konnten wir uns in den 15 Minuten, die jeder Messebesucher hatte, um das Spiel anzuzocken, natürlich nichts anschauen. Hier wird sich noch zeigen müssen, ob Piranha Bytes die Versprechungen wahr macht und
Risen wieder eine höhere Storydichte enthalten wird.
Zum Zeitpunkt der RPC im April befand sich das Spiel im Alpha-Status. Laut den Entwicklern seien alle Inhalte eingebaut und man könne
Risen auch schon komplett durchspielen. Nun sei man dabei, dem ganzen Paket den Feinschliff zu verpassen und sämtliche Bugs zu beseitigen. Außerdem möchte man noch an der Grafik ein wenig arbeiten und zum damaligen Zeitpunkt fehlte auch noch die komplette Sprachausgabe. Die Aufnahmen finden derzeit statt. Einen festen Releasetermin gibt es bisher noch nicht. Piranha Bytes sagt, man werde das Spiel erst dann veröffentlichen, wenn es fertig ist. Ein Release für dieses Jahr ist aber wahrscheinlich. Wir sind zuversichtlich, dass dem Essener Entwicklerstudio diesmal das gelingt, was man mit
Gothic 3 nicht geschafft hatte. Unser Ersteindruck vom Spiel ist in jedem Fall positiv.