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TWO WORLDS (V. 1.2)
 Test von Christoph Kirchner (20.05.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Zuxxez
Termin:09. Mai 2007 Entwickler:Reality Pump




"Gothic 3". "Oblivion". "Two Worlds"? Mal ehrlich: an Vorschusslorbeeren fehlte es Reality Pumps Titel sicherlich nicht. Gerechtfertigt, hatte man nicht nur eine riesige Welt und hübsche Grafik, sondern auch interessante Features, die den Titel angenehm von der Konkurrenz abheben sollten, im Petto. 8. Mai, ein Tag vor dem offizielle Release. "Two Worlds" ist da - zumindest in der PC Version. Was folgte, waren 1,5 Wochen intensive Rollenspielkost - mit all ihren Stärken, mit all ihren Schwächen. 18. Mai, ich habe die Hauptquest abgeschlossen, nahezu jedes Fleckchen der gewaltigen Welt erkundet, die meisten Nebenquests beendet, gestaunt, den Kopf geschüttelt, mich über Mängel geärgert, mich an den vielen tollen Einfällen der Entwickler erfreut. 19. Mai, ich sitze vor einem leeren virtuellen Blatt Papier, das gefüllt werden muss. Doch wo beginne ich, wie bewerte ich diesen ungeschliffenen Diamanten? "Two Worlds" ist toll, ist faszinierend - ja das ist es wirklich. Aber "Two Worlds" wirkt an vielen Ecken auch unfertig und nervig. "Two Worlds" wird polarisieren. Genug der wilden Gedankengänge - wie fange ich das wohl subjektivste Review dieses Frühlings an? Moment, ich bin ja schon mittendrin...


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Twisted Sister


"Two Worlds" katapultiert euch bereits nach wenigen Sekunden in eine der stimmigsten Welten der Spielegschichte. Moment, die Charakterauswahl - hatte ich doch glatt vergessen: Klassen oder Rassen gibt es keine - Ihr spielt einen namenlosen Söldner. Punkt. Mithilfe eines recht einfach zu bedienenden Editors bestimmt ihr dessen Aussehen - wobei sich eure Alter Egos - sofern ihr mehrmals spielt, trotz diverser kosmetischer Möglichkeiten, wie die Auswahl der Frisur, im Endeffekt ziemlich ähneln werden. Man merkt, dass Entwickler Reality Pump aus Polen kommt - und dies soll nicht abwertend klingen: sämtlichen Charakteren kann man slawische Einflüsse nicht absprechen. Ansich keine schlechte Sache, doch gehört die Gestaltung der Gesichter allgemein zu den weniger gelungen optischen Finessen des Spiels. Die Gesichtsformen wirken kantig, NPC's und Schlüsselpersonen scheinen größtenteils lediglich Abwandlungen eines einzigen Ausgangsmodells zu sein. Übrigens: Frauen gibt's im Singelplayermodus kaum - Kinder gar nicht. Ich schweife ab: Nachdem ihr euren Charakter gebastelt habt, findet ihr euch im mäßigen Tutorial wieder. Zu Lernen gibt's darin nur wenig - hauptsächlich die Steuerung. Wie beispielsweise das Skill- oder Alchemiesystem funktioniert, gilt es selbst herauszufinden oder im Handbuch nachzuschlagen. Nach wenigen Minuten und einigen erlegten Schergen findet sich der "Namenlose" bereits in einem Waldgebiet wieder - doch was macht er eigentlich hier? Die Auflösung findet sich in der technisch wie dramaturgisch enttäuschenden Introsequenz. Da gibt es euch, und da gibt es Kira - eure Schwester, mit der ihr auf mysteriöse Weise geistig verbunden seid. Verbundenheit hin oder her: Kira verschwindet spurlos. Nicht etwa, weil sie mit einem sexy Elben durchgebrannt ist, die gibt es in "Two Worlds" nämlich gar nicht. Nein, weil sie für eine düstere Macht wertvoll ist, weil ihr für besagte Macht wertvoll seid. Doch genug gespoilert, schließlich soll die gelungene, wenn auch nicht perfekt erzählte Geschichte noch Überraschungen bieten. Die Story ist neben der unglaublich atmosphärischen Welt einer der Gründe, bis zum Abspann durchzuhalten.


Foreigner

Was bleibt einem Söldner mit allerlei Kampferfahrung also anderes übrig, als seine verschollene Schwester zu suchen - freilich mit ordentlich Waffengewalt. Von Kira hört ihr die ersten Stunden wenig, dafür trefft ihr auf alte und neue Freunde und erste Auftraggeber. Da gibt es die Hauptquest, die sich oft nur mithilfe einiger Nebenquests lösen lässt. Ganz im Prinzip von "Tust du mir was Gutes, tu ich dir was Gutes", erhält man so Hinweise auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Und da gibt es die zahlreichen Nebenquests, die teils äußerst motivierend sind - so müsst ihr beispielsweise den abtrünnigen Doppelgänger eines Magiers finden - teils jedoch stupide oder einfallslos wirken. In den (zu) häufigen Gesprächen mit NPC's fallen zwei weitere Mängel auf. Erstens ist die ordentliche deutsche Vertonung nicht lippensynchron - was arg an der Glaubwürdigkeit der Welt nagt, zweitens sind viele öde Gespräche nicht nur für den weiteren Spielverlauf zwingend, sondern auch immergleich gestrickt - Schade.


Wir sind Helden!

Mängel hin oder her: Spaß macht "Two Worlds" in vielen Bereichen. Da hätten wir zum Beispiel das simple, aber durchweg gelungene Kampfystem. Ähnlich wie in "Oblivion" oder "Gothic 3" führt ihr einen Hieb per Klick auf die linke Maustaste aus. Schilde gibt es zwar, Blockfähigkeiten verringern jedoch nur den Schaden, den ihr bei einem gegnerischen Treffer nehmt. So geben sich die Kämpfe im Kern recht simpel, werden jedoch mit innovativen Spezialfähigkeiten aufgewertet. Mal eben dem Gegner Sand in Augen wirbeln und diesen so verwirren? Kein Problem. Oder per Tastendruck ein fixes Ausweichmanöver vollführen? Auch kein Problem. Apropos lernen: Wie eingangs erwähnt, gibt euch das Spiel euren Charakter fest vor. Im Spielverlauf könnt ihr diesen jedoch nahezu frei entwickeln. Toll! So levelt ihr nicht nur auf, sondern erhaltet Parameter und Skillpunkte. Erstere investiert ihr beispielsweise in eure Stärke, eure Lebensenergie oder euer Geschick. Mit den Skillpunkte lassen sich zahlreiche Fähigkeiten verbessern, beispielsweise im Bereich des Bogenschießens, verschiedener Magiefähigkeiten oder dem Schleichen. So obliegt es euch, ob ihr euch auf diverse Magie-, Kampfbereiche oder gar beides festlegt. Ein exzellenter Schwertkämpfer mit Schleichambitionen ist ebenso möglich, wie ein mit Feuerzaubern umsich blitzender Bogenschütze.


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Magier erfreuen sich außerdem am ausgeklügelten Alchemiesystem. Überall in der riesige Welt von "Two Worlds" finden sich seltene, und weniger seltene Pflanzen, aus denen ihr im kompfortablen "Kochtopf" eigene Tränke braut. Eine derartige Vielfalt an Gewächsen und Möglichkeiten findet man selten. Wo wir gerade von "Brauen" reden: Ein Feature hat es uns besonders angetan: Nicht selten findet man beim Durchstöbern getöterer Charaktere Waffen und Gegenstände, die man bereits besitzt: Unbrauchbar? Nein! Schnappt euch einfach den besagten Gegenstand, und zieht diesen auf den Zwilling in eurem Inventar - schon werden die Objekte kombiniert, und deren Werte erhöht. Dies funktioniert mit Schwertern ebenso wie mit Schilden oder Keulen - wunderbare Idee!

Ebenfalls nett: Segnet ihr einmal das Zeitliche, erwacht ihr an einem der vielen und fair verteilten Spawnpoints - ohne Verlust eurer Inventargegenstände. Des Weiteren stehen Teleporter zur Verfügung, mit denen ihr zu bestimmten, bereits besuchten Plätzen der Welt reisen könnt. Anders, als etwa die Schnellreisefunktion in "Oblivion" wird dieses Feature als Teil der Welt eingeführt, und wirkt nicht fehl am Platze. Lange Laufwege sind also Geschichte. Übrigens: Wer auf die Teleporter verzichten möchte, kann auf Pferde zurückgreifen. Deren Steuerung ist jedoch unnötig verkompliziert. So sorgt das Reiten oft für puren Furst - hier sollte Reality Pump noch nachbessern.


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"Two Worlds" überzeugt in den Außenarealen nicht nur mit seiner Detailverliebtheit, sondern auch mit der enormen Weitsicht, den kaum vorhandenen Ladezeiten und der optischen Abwechslung. Technisch wartet der Titel mit dichtem Gras, gekonnt eingesetztem Bumpmapping und überraschend niedrigen Hardwareanforderungen auf. So wirkt die Welt zu keiner Zeit wie aus dem Baukasten, sondern eigenständig und organisch. Der Großteil der Areale erinnert ein wenig an unsere Gefilde: Da gibt es saftige Wälder, grüne Wiesen, Flüsse und Seen. In anderen Regionen erwartet euch ein schneeweises Berggebiet und eine arabisch angehauchte Wüstenregion. In einigen Ecken und Enden geht es gruselig zu: Kommt ihr den von Orks und allerlei ekligem Viehzeugs besetzten Regionen näher, wird es düster, verkommen und dreckig. Übrigens: Das Spiel wartet mit einem gelungenen Wettersystem auf: So wechseln nicht nur Tag und Nacht, sondern auch Bewölkung, Regen, Sonnenschein und Nebel dynamisch. Hübsch! Wo die mit Schmetterlingen und Tieren bevölkerten Landschaften überzeugen, enttäuschen die abwechslungsarmen Dungeons und Innenräume. Nicht nur, dass darin mit nicht unbedingt mit allzuviel optischer Finesse geprahlt wird, nein, auch die Architektur ist sich zu ähnlich. Städte und Ortschaften gibt es, hinter den imposanten Fassaden wirken diese aber leider recht unbelebt und steril. Trotz der optischen Mängel hat sich "Two Worlds" unseren Grafikaward verdient - den faszinierenden und glaubwürdigen Landschaften sei Dank.

Akustisch präsentiert sich "Two Worlds" leider nur mittelmäßig. Der Soundtrack des bekannten Komponisten Harold Faltermeyer wirkt an vielen Stellen unpassend. Die Geräusche schwanken zwischen exzellent und mäßig, die Synchronsprecher machen ihre Sache sehr ordentlich, durch die Tatsache, dass die Stimmen, wie erwähnt, jedoch nicht lippensynchron auf die Charaktere übertragen wurden, geht einiges an Atmosphäre verloren.


Rage Against The Machine

Der vielfalch angepriesene Tagesablauf der NPC's wirkt misslungen. Entweder stehen NPC's untätig in der Gegend herum oder folgen einer schlecht programmierten Animationskette. Gerade bei den Tagesabläufen fallen auch die Mängel in der Kollisionsabfrage auf: So marschieren Charaktere Reihenweise durch Türen, Felsen oder Wände. Auch unser Alter Ego bleibt vor derartigen Mängeln nicht gefeit. Da wir gerade bei den Ungereimheiten angekommen sind: "Two Worlds" hat mit starken Balacingproblemen zu kämpfen. Ist einmal ein recht hoher Level erreicht, und wurde geschickt mit den Skillpunkten und dem Alchemiesystem umgegangen, ist euer Charakter nahezu unverwundbar. Macht Spaß, motiviert auf Dauer allerdings wenig. Einen Mehrspielermodus, der sich an das Konzept von Onlinerollenspielen orientiert, gibt es übrigens auch. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Multiplayerteil jedoch dermaßen von Bugs und Lags befallen, dass sich dieser kaum spielen lässt. Schade drum!



Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Two Worlds" polarisiert. Die einen werden sich an den vielen Fehlern, sei es im Bereich des Balancings, der Kollisionsabfrage, der Akustik oder des Mehrspielermodus stören, die anderen in die faszinierende Welt, die Story, die zum Weiterspielen motiviert, und die Itemjagd eintauchen. Es bleibt die Frage: Zu welcher Fraktion gehört ihr? Mir hat "Two Worlds" trotz seiner Mägel einen Heidenspaß gemacht! An "Gothic 3" und "Oblivion" habe ich nach wenigen Stunden die Lust verloren - "Two Worlds" hat mich bis zum Ende bei der Stange gehalten. Man mag mir vorwerfen, den Titel nicht für seine Bugs zu bestrafen - aber das, was für mich primär zählt, ist der Spielspaß - und der passt einfach!
 
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#1 | Stefan Hasselmeyer [06.07. | 13:25] 
Musik nicht passend?
Hallo Herr Christoph

Ihre Beschreibung hat mir sehr gut gefallen und ich stimme Ihnen da auch größtenteils zu, bis auf Ihre Bewertung der Musik, weswegen ich mich auch zu Wort melde.Ich finde den Soundtrack gigantisch und obwohl man nicht von Vielfältigkeit sprechen kann zu keiner Zeit im Spiel unpassend.Mir fällt auf Anhieb mal (ausser die Mystreihe) kein Spiel ein in dem die Musik so atmosphärisch rüber kommt.Aber Musik ist natürlich Geschmacksache.

#2 | Holger [28.01. | 11:40] 
bist dus???
hallo herr hasselmeyer. sind sie koch??? wenn ja kennen wir uns vlt. würde mich freuen wenn du dich melden würdest meine mail ist keineahnungstein@web.de


 













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Offizielle Website:
 2-worlds.com

Fansites:
 @onlinewelten
 twoworldsgame
 2worlds-game

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