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RUNAWAY 2
 Test von Christoph Kirchner (15.12.2006) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:dtp
Termin:24. November 2006 Entwickler:Pendulo Studios

"Runaway 2" als das "Duke Nukem Forever" des Adventuregenres zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben. Nicht abstreiten lässt sich allerdings, dass die spanischen Pendulo Studios für die Fertigstellung des Titels dann doch etwas länger gebraucht haben. Gut getan haben die zusätzlichen Monate dem Spiel jedoch aufjedenfall: Wunderschöne Optik, viel Liebe zum Detail, abgedrehte Charaktere und äußerst skurrile Rätsel. Warum DTP's Adventure trotzdem mit kleineren Mängeln zu kämpfen hat, verraten wir euch in unserem Review.


Lost


Natürlich hätte das frisch gebackene Liebespaar Brian und Gina nach dem nervenaufreibenden Abenteuer in "Runaway" den Rest des Lebens in glücklicher Zweisamkeit verbringen können, keine Frage. Einen kräftigen Strich durch die Rechnung macht ihnen allerdings Publisher DTP. Der Überraschungshit verkaufte sich anno 2001 nämlich dermaßen gut, dass die spanischen Pendulo Studios recht fix die Arbeit an einem Nachfolger begannen. Vier Jahre später findet sich mit "Runaway 2" jener in den Händlerregalen - und auf den Festplatten der heißhungrigen Fans.

Die besagten Protagonisten verbringen gerade ein paar entspannte Tage im Süden, als Gina auf die Idee kommt, einen Trip zur geheimnisvollen Insel Mala zu buchen. Überraschenderweise traut sich kein Pilot auf das Eiland. Was also tun? Zwangsläufig verpflichten die Beiden den durchgeknallten Kamikazeflieger Otto und sein recht verkommes Flugzeug. Wie es das Schicksal will, verstirbt der faltige Pilot während des Fluges, der rettende Absprung aus luftigen Höhen ist nur für einen unserer beiden Helden möglich - schließlich findet sich an Bord lediglich ein Fallschirm. Selbstlos wie unser Brian nuneinmal ist, schubst er Gina samt dem rettenden Stück Stoff aus dem Flugzeug, während er bis zum Crash die Stellung im Flugzeug hält (was bleibt ihm auch anderes übrig).

Brian überlebt den Crash und macht sich auf die Suche nach Gina. Recht schnell merkt er, dass es auf der Insel nicht ganz mit rechten Dingen zuzugehen scheint - war ja auch klar!. Auf der Suche nach Gina trefft ihr in der Haut von Brian auf allerlei skurrile Gestalten, zum Beispiel einen unberechenbaren Colonel, der gemeingefährlichen Gangsterbraut Tarantula, der hübschen Lokelani oder einem eigentümlichen Bärenforscher. Eure Suche nach Gina führt euch jedoch nicht nur über die Insel, sondern ebenfalls nach Alaska sowie in die Tiefen des Meeres. Auf die lieb gewonnen Charaktere des ersten Teils müsst ihr übrigens nicht verzichten: Mit Joshua, Sushi, Rutger und Saturn gibt es ein mehr als ausführliches Wiedersehen.


Rätselwahnsinn

"Runaway 2" bietet euch eine erfreulich hohe Rätseldichte. Wenn ihr geradeeinmal nicht mit den äußert langen Zwischensequenzen oder ebenso zeitraubenden Dialogen beschäftigt seid, knobelt ihr. Viele der Aufgaben sind selbst für alte Hasen äußert fordernd - schließlich muss man, wie bereits im Vorgänger, nicht selten um vier Ecken denken. Sind euch einmal die Ecken ausgegangen, hilft oft probieren und kombinieren weiter. Etwas erschwerend: Ihr könnt Gegenstände aufnehmen, die ihr gar nicht benötigt. Ebenfalls greift Brian teils nur nach dem relevanten Item, wenn er einen Sinn darin sieht. So könnt ihr in einem späteren Level etwa den Kopf einer Elchatrappe nur in den eines Eisbären umfunktionieren, nachdem euch ein Bärenforscher, auf den ihr im Verlauf des Abschnitts trefft, einen deutlich Grund dafür geliefert hat (Brian braucht frischen Fisch. Da ein Eisbär das von ihm angelegte Eisangelloch in Beschlag genommen hat, muss ihn der besagte Bärenforscher ablenken - was wiederum nur mit einem intakten Bärenkostum funktioniert). Eine Rätselhilfe wie in "Geheimakte Tunguska" oder "Undercover" gibt es übrigens nicht.


Paradisisch

Die Kombination von 2D und 3D Optik ist den Entwicklern perfekt gelungen. Die detaillierte, farbenfrohe und abwechslungsreiche Spielewelt macht "Runaway 2" schlicht und ergreifend zum schönsten Adventure, das bisher veröffentlicht wurde. Gewahrt wird die Qualität auch bei der Akustik: Ein sehr netter Soundtrack, gute Effekte und eine mehr als gelungen Synchronisation runden die exzellente Präsentation ab. Filmfreunde werden ebenfalls mit kinoreifen Zwischensequenzen, die mitunter einige Minuten dauern können, verwöhnt.


Zum Raport!

"Runaway 2" ist ein tolles Adventure - keine Frage. Einige Mängel sind uns während des Durchspielens dennoch aufgefallen: Zum einen wirken viele Rätsel, wie bereits erwähnt, zu weit hergeholt. Logik und gesunder Menschenverstand führen nicht immer ans Ziel. Des Weiteren trüben einige kleinere Bugs und Abstürze das Spielgeschenen. Während des Testens wurden wir leider des Öfteren auf den Desktop zurückgeworfen. Die Story rund um Brian erzählen die Entwickler in "Runaway 2" außerdem nicht ganz so atmosphärisch wie im ersten Teil. Dies liegt zum einen an der etwas wirren Erzählweise (vorallem im späteren Spielverlauf), zum anderen an dem offenen Ende. So flimmert uns vor dem Abspann ein leidliches "Fortsetzung folgt" entgegen. Gina haben wir nicht gerettet, der Verbleib vieler Charaktere bleibt ebenfalls im Dunkeln. Alles in allem hat man einfach nicht das Gefühl, den Titel wirklich durchgespielt zu haben. Hoffentlich spendieren uns die Entwickler im dritten Teil einen würdigeren Abschluss.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Runaway 2" hat mich ein klein wenig enttäuscht. Atmosphärisch kommt der Titel einfach nicht ganz an den grandiosen Vorgänger heran. Ob dies nun an dem etwas wirren Erzählstil oder dem offenen Ende liegt, sei dahingestellt. In Sachen Story haben die Entwickler also einiges an Potential verschenkt. Dafür stimmt der Rest: Wunderschöne Optik, hohe Rätseldichte, perfekte Vertonung, lange Spielzeit, skurrile Charaktere und viel Abwechslung. Trotz der erwähnten erzählerischen Mängel, einiger etwas zu abgedrehten Kopfnüsse und diversen Abstürzen ist "Runaway 2" das beste Adventure dieses Jahres. Liebe Pendulos, beeilt euch mit Teil 3! Ich will endlich wissen, wie es weiter geht.
 
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88%


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mehr Wallpaper






















Pro:
wunderschöne Optik
Synchron-sprecher
lange Spielzeit
abwechslungs-reiche Locations
größtenteils bissige und durchdachte Dialoge
viele knackige Rätsel ...

Contra:
... die mitunter zu abgedreht sind
Story schwächer als im Vorgänger
unbefriedigendes Ende
viel Laufarbeit
vereinzelt Abstürze 


Offizielle Website:
 runaway-game

Fansites:
 runaway-forum
 adventurearchiv
 adventurecorner

Weitere Links:
 Demo
 X-Mas-Trailer
 Vorschau-Video



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