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PENUMBRA: IM HALBSCHATTEN - EPISODE 1
 Test von Christoph Kirchner (06.05.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Kalypso Media
Termin:29. März 2007 Entwickler:Frictional Games

Mit "Penumbra: Im Halbschatten" serviert euch Entwickler Frictional Games die erste Episode einer ungewöhnlichen Adventurereihe, in der es euch in die Tiefen eines mysteriösen grönländischen Tunnelsystems verschlägt. Das Beste: Der Titel kostet trotz seiner Spielzeit von rund acht bis zehn Stunden geradeeinmal 20 €, ist aber trotzdessen nicht nur einer der spannendsten, sondern auch innovativsten Genrevertreter der letzten Jahre.


„Es gibt einige Dinge, die du für mich erledigen musst. Dinge, die du nicht vestehen wirst und die du nicht verstehen willst. Aber bitte, begehe nicht dieselben Fehler wie einst ich.

Mein Vater, Howard, verließ mich, bevor ich geboren wurde. Als meine Mutter starb und ich kurz nach ihrer Beerdigung einen Brief erhielt, schien mein Schicksal besiegelt. Blind tat ich das, was zu tun ich als richtig glaubte. Aber dies alles war ein Trugschluss.

Des Menschen Natur besiegelte meinen Untergang.

Mein Name ist Philip. Wenn wir Glück haben, dann bin ich bereits tot, während du diesen Brief liest. Doch wenn das Schicksal zuschlägt, gehen wir alle zugrunde."


Im Halbschatten

Nach dem mysteriösen Tod seiner Mutter findet Philipp einen geheimnisvollen Brief seines vor langer Zeit verstorbenen Vaters, in dem ein geheimnisvoller Ort erwähnt ist. Die Forderung, sämtliche Aufzeichnungen über besagten Ort zu vernichten und keine Fragen zu stellen, muss Philips Neugier weichen. So macht er sich knapp 30 Jahre nach dem Verschwinden seines alten Herrn auf den Weg nach Grönland und entdeckt inmitten des ewigen Eises tatsächlich ein mysteriöses Tunnelsystem. Dass das Öffnen der Luke, die zum besagten Tunnelsystem führt, jedoch einen Ort des Verderbens offenbaren sollte, war wohl kaum in Philips Sinn. So rätselt, kämpft und gruselt er sich fortan durch düstere Stollen, während sich langsam, aber sicher ein dunkles Geheimnis zu offenbaren droht.


2D war gestern

Ein zentrales Element fällt bereits zum Spielstart auf: "Penumbra" ist zwar wie ein klassisches Adventure angelegt, Ihr werdet im Verlauf des Spiels also auf Kombinations, Schalter und Schieberätsel treffen, spielt sich aber aus der Egoperspektive. Dies ist dank der Interaktion mit der Umgebung und der aus der Egoansicht resultierenden Atmosphäre so gut gelungen, wie in bisher keinem anderen Adventure. Die Entwickler haben dem Titel ein realistisches Physiksystem und eine eingängige Steuerung spendiert: So öffnet Ihr Schubladen, in dem Ihr diese mit der Maus anklickt, und jene mit gedrückter Taste zu euch zieht. Das Bewegen und Heben von Objekten funtioniert ähnlich. Klingt alles ein wenig wie eine Mischung aus "Fahrenheit" und "Half Life 2", funktioniert in der Praxis aber tatsächlich besser. Rätseltechnisch erwarten euch somit nicht nur anspruchsvolle, klassische Knobelein, sondern auch Physikeinlagen. So müsst Ihr euch beispielsweise mit einigen herumliegenden Balken ein Brücke über einen elektrischen Zaun basteln, um bei der Überquerung nicht geröstet zu werden - im Gegensatz zu den 2D Konkurrenten kann man in "Penumbra" nämlich sehr wohl das Zeitliche segnen. Hinzu gesellen sich einige Hüpf und Prügeleinlagen, wobei letztere leider nicht ganz gelungen sind: So trefft Ihr immer wieder auf angsteinflößende Wölfe und Spinnen, die mit Hammer oder Spitzhacke in die ewigen Jagdgründe geschickt werden müssen. Leichter gesagt, als getan: Zwar sind die animalischen Gegner nicht die hellsten, stecken aber enorm viel ein. Außerdem ist die Kampfsteuern nur suboptimal gelungen - zum Glück lässt sich diese in den Optionen vereinfachen.


Nichts für Weicheier

"Penumbra" fasziniert aber vorallem durch seine grandiose Atmosphäre. Die für ein 3D - Adventure äußerst gelungene Optik, die klaustrophobisch und düsteren Gänge und das nahezu perfekte Sounddesign sorgen für permanente Spannung. Dies schafft der Titel ganz ohne übertriebene Gewalt und Splattereffekte - alleine die subtile Atmosphäre, die an die TV Serie "Lost" erinnert, baut ein permanentens Gefühl "des bedroht seins" auf. Verlieren wir noch ein paar Worte zur Optik: Freilich kann "Penumbra" nicht mit aktuellen Grafikwundern mithalten - muss es auch nicht. Schöne Shadereffekte, der Einsatz von Filtern und das Leveldesign tun ihr übriges. Der zurückhaltende Soundtrack und die Soundeffekte passen zudem wie die Faust aufs Auge. Schade nur, dass man von Protagonist Philip nach dem Intro nichts mehr hört - die zahlreichen inneren Monologe hätten durchaus vertont werden können.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Penumbra - Episode 1" könnte man sicherlich einiges vorwerfen - zum Beispiel die nicht mehr ganz taufrische Engine oder das etwas eintönige Setting. Doch warum sollte man den Titel für etwas kritisieren, dass er gar nicht sein will? Lasst Ihr euch einmal auf das ungewöhnliche Spielkonzept ein, erwartet euch das innovativste Adventure seit "Fahrenheit": Eine grandiose Atmosphäre, die Interaktion mit der Umgebung, die jederzeit logischen und fordernden Rätsel, die tolle Geräuschkulisse und die interessante Story zeigen einmal mehr, dass es weder einen großen Publisher, noch ein achtstelliges Budget braucht, um einen ebenso gelungenen wie innovativen Titel zu entwickeln.
 
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Pro:
Egoperspektive und Physiksystem
Interaktion mit der Umgebung
logische, fordernde Rätsel
stilvolle Grafik
grandiose Atmosphäre
gelungener Soundtrack

Contra:
mäßigeGegner-KI
Protagonist bleibt nach dem Intro stumm
Steuerung nicht immer optimal


Offizielle Website:
 penumbra

Weitere Links:
 Demo
 Trailer
 GR-Testvideo



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