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FREEDOM FORCE VS. THE 3RD REICH
 Test von Karl Kröber (16.05.2005) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:dtp
Termin:28. April 2005 Entwickler:Irrational

Was macht man, wenn mutierte Russen, Außerirdische und Supernazis die Welt in Angst und Schrecken versetzen? Sie können sich das nicht vorstellen? Nun, das war in den Swingin' Sixties noch anders. Der Zweite Weltkrieg gerade mal ein paar Jahre vorbei, Nazischergen noch aktiv, der Kalte Krieg eben am Entstehen und Außerirdische, die sich an den Mondlandeversuchen stören. Doch zum Glück gibt es Helden, die sich den Gefahren entgegenstellen. Die Freedom Force!


Stars n' Bars!


Die Geschichte ist mindestens so abgefahren wie alle Marvel-Comics zusammen. Auf diesen teilbasiert Freedom Force nämlich. Nicht nur von der Grafik, sondern auch von den Charakteren her. The Ant, zum Beispiel, erinnert mit seinen Kräften Wände zu erklimmen und seiner Stärke ein wenig an Spider-Man. Natürlich wurden sich auch bescheuerte (im positiven Sinne!) Gründe für die Superkräfte überlegt.
Dem dunklen Lord Dominion gehört schon ganz Gallie..., ääh das ganze Universum. Außer eines Planeten natürlich. Der sprichwörtliche Zaubertrank kommt hier aber von Lord Dominion selbst. Er möchte sich einen Spaß erlauben und nur die bösesten und verruchtesten Menschen mit diesem Wunderkräfte spendenden Trank versorgen, sodass sich die Menschheit selbst vernichtet. Mentor, ein Spion unter Dominions Riege will das verhindern und kapert eines der Frachtschiffe. Vollgetankt mit Energie-X, so heißt das Wunderbräu nämlich, wird er abgeschossen. Die gesamte Ladung landet auf der Erde, um genauer zu sein in Patriot City. Überall dort kommen Personen mit dem Wundermittel in Kontakt und bekommen Superkräfte. Die Alche-Miss kann beispielsweise durch den plötzlichen Schub mit Energie-X einen Vergewaltiger abwehren.

Die Supermächtigen teilen sich in zwei Gruppen. Ganz Amerika-Mäßig in Gut und Böse. Eines muss man dem Spiel allerdings hoch anrechnen. Die Helden sind alle gar nicht so glänzende Gestalten mit schimmernder Rüstung und unermüdlichem Einsatz. Krieger wie El-Diablo wirken eher normal, wobei Tombstone eher an einen Dämon erinnert. Die Bösen wirken allerdings auch alle wie Bösewichte. Nuclear Winter, ein Russischer Spion, bekannt aus dem ersten Teil ist genauso wieder dabei wie der Time Master. Blitzkrieg, Fortissimo, Red Sun sowie der dunkle Lord Dominion selbst sind die neuen Feinde. Selbstverständlich wurde sich wieder jeglicher Klischees bedient, die das Genre bietet.


Peaches and Cream!

Freedom Force vs The Third Reich spielt sich ähnlich wie Neverwinter Nights, also wie ein typisches Rollenspiel. Mit einem Linksklick schickt man seine Helden durch die Gegend. Mit einem Rechtsklick öffnet man ein Kontextmenü, in dem man die Superkräfte einsetzen kann. Die Kräfte kosten Energie-X. Energie-X wiederum bekommt man entweder in Kanistern oder man lässt sie sich selbst regenerieren. Wenn man möchte, kann man mit einem Druck auf STRG die Kraft der Attacken verstärken. Allerdings kostet dies auch mehr Energie. Die Superkräfte dienen teils auch zur Fortbewegung da die Karte stets komplett begehbar ist. Wenn man die richtigen Kräfte besitzt, kann man des Weiteren fliegen oder an Wänden hochklettern um zu höher gelegenen Orten zu gelangen. Wenn Feinde auftauchen, linksklickt man einfach auf diese und schon greift der angewählte Held an. Wenn der Held stark genug ist, kann man auch auf ein Auto oder eine Laterne klicken und er reißt sie aus dem Boden um sie als Waffe einzusetzen. Ein Laternenpfahl als Knüppel verursacht sicherlich mehr Schaden als die blanke Faust. Übrigens: Wem die vorgefertigten Helden nicht gefallen, der baut sich einfach seine Eigenen.
Nun könnte man sich einfach supermächtige Killermaschinen bauen. Das wird aber unmöglich gemacht durch das sogenannte Prestige. Dieses bekommt man für das Erfüllen von Aufträgen und für das Besiegen von Gegnern. Je mehr Prestige man hat, desto bessere Helden kann man sich kaufen bzw. bauen. Zusätzlich zum Gruppenprestige bekommt jeder Held noch mal einzeln einen Bonus mit dem er seine Fähigkeiten verbessern kann.
Die Missionsziele sind vielfältig. Manchmal muss man Feinde verfolgen oder Eingänge finden. Häufig muss man sich aber auch bloß durch die Gegnerhorden kloppen um irgendetwas kaputt zu machen. Langeweile kommt dabei nicht auf, da die Atmosphäre einfach genial ist und Helden, Karte und Situation stimmig ineinander übergehen.


Hot stuff comin' through!

Die Technik ist wahrscheinlich wieder einmal einer dieser Streitpunkte. Die Einen werden über die grellen Farben und über die klobige Landschaft schimpfen, die Anderen werden sich über die Comic-Optik freuen, die wieder wunderbar zur Atmosphäre beiträgt. Die Effekte sehen auch sehr schön aus.
Der Sound gehört zu den Höhepunkten von FF vs. 3R. Die Hintergrundmusik ist stimmig und regt manchmal sogar zum Schmunzeln an. Wenn im Hintergrund der Kosakenchor Lobeshymnen auf Nuclear Winter singt, wirkt das nur noch genial. Auch die Sprachausgabe ist sehr gelungen. Die Helden sind alle ihrem Charakter entsprechend intoniert und überzeugen auf ganzer Linie. Die Sprachausgabe ist übrigens komplett Englisch, was mich persönlich aber nicht stört, da ich mir das Ganze schlecht in Deutsch vorstellen kann. Wenn man trotzdem Probleme hat, kann man Deutsche Untertitel dazuschalten. Die sind allerdings nicht so gelungen, da man anscheinend versucht hat, die Dialoge mit Witz aufzupeppen. In den Untertiteln steht nämlich keine wortgenaue sondern eine sinngemäße Übersetzung. Und die finde ich nicht so gelungen wie den Rest des Spiels.
Die Intelligenz der Gegner ist leider auch nicht so toll. Sie stehen sich häufiger selbst im Weg und werfen Granaten in ihre eigene Truppe. Die meisten Gegner haben sowieso keine Chance gegen vier Helden, die auf sie einprügeln. Gerade wenn man sich einen Charakter erstellt, der eine hohe Stärke und einer mächtige Attacke besitzt, dann haben die normalen Gegner keine Siegesaussicht mehr. Wenn man's richtig macht, kostet dieser eigene Charakter wenig Prestige und man kann ihn einfach kaufen. Durch die schlechte KI hilft Raufhauen so gut wie immer.
Als Schauplätze dienen allerlei Orte von denen sich manche sehr ähnlich sehen. Am Anfang ist man in Patriot City, später kommt man dann nach Kuba und sogar nach Berlin

Multiplayertechnisch hat FF vs 3R auch einiges zu bieten. Es gibt diverse Modi, von Deathmatch bis Story ist alles dabei. Der Story-Modus ist besonders interessant. Der Spielleiter ist nämlich in der Lage, seine eigene Story zu erschaffen und diese mit seinen Freunden zu spielen. Dabei werden mehrere Teams festgelegt und Helden zugeordnet. Auch selbsterstellte Helden finden im Multiplayermodus ihren Platz. Allerdings gibt es Prestigevorschriften für diese, damit niemand mit einem Übercharakter auftaucht. Leider ist auf den Server nicht wirklich viel los und ich befürchte, dass das Spiel auch nicht wirklich erfolgreich wird, obwohl es sehr gut ist.





Wie der Vorgänger ist Freedom Force vs. The Third Reich eine gelungene Adaption und Persiflage der 60er Jahre Marvel-Comics. Abgefahrene Charaktere und Schauplätze tun ihr übriges zu der genialen Atmosphäre. Wer schon immer mal Superheld sein wollte und wem die bisher sehr mäßigen Superman-Lizenzspiele zu schlecht waren, wem Spiderman zum Halse raushängt, wer einfach nur Lust hat, auf Patriotismus und viel Wortwitz, der kauft sich FF vs. 3R! Leider wird das Spiel aber wahrscheinlich vom Mainstream ignoriert. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, kauft es euch. So ein herrlicher Blödsinn ist selten!
 
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Pro:
geniale Charaktere
geniale Zwischen-sequenzen
genialer Sound

Contra:
deutsche Untertitel
Schwierig-keitsgrad


Offizielle Website:
 myfreedomforce

Fansites:
 freedomfans

Weitere Links:
 Demo
 Patch
 Trailer



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