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DEAD REEFS
 Test von Thorsten Taplik (06.08.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:CDV
Termin:06. Juli 2007 Entwickler:Streko

Streko Graphics versuchen sich erstmals an einem mehr oder weniger traditionellem Adventure. Zuvor arbeitete man an Vertretern der Render-Zunft und lieferte mit der „Aura“-Serie passable Titel ab – wohlgemerkt nur für Liebhaber des Genres. Wie schlägt sich „Dead Reefs“ im deutlich stärker besetzen Segment der klassischen Adventures, und was hat es mit dem „mehr oder weniger“ auf sich? Die Antworten lest Ihr in unserer Review.


Alle neun Jahre wieder


Amadey Finvinerro, Ermittler im Dienste Seiner Majestät, wird im ausklingenden 18. Jahrhundert zur abgelegenen Insel Dead Reefs beordert, um einer mysteriösen Todesserie nachzugehen. Alle neun Jahre stirbt auf der ehemaligen Pirateninsel ein Bewohner. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Wenn dies allerdings auf den Tag genau geschieht, ist Stirnrunzeln angebracht. Dieses Mal schlägt Gevatter Tod jedoch ein paar Tage früher zu als gewohnt. Oder wurde ihm auf die Sprünge geholfen? Der Baron will’s wissen, schließlich hat es diesmal seinen geliebten Sohn erwischt. In der Person des Ermittlers gilt es fortan, die Ursache für den Tod des Baronsprösslings zu ergründen und außerdem Licht in das schreckliche Mysterium zu bringen, das Dead Reefs seit Jahrzehnten plagt.


NPCs mit Charakter

„Dead Reefs“ bietet die typischen Adventure-Elemente: Gespräche und Rätsel. Diese sind in einem stimmungsvollen Mystery-Setting eingebettet. Amadey macht Bekanntschaft mit Geistern, Hexen und anderen übernatürlichen Gestalten. Daneben lernt er auch weniger furchterregende Inselbewohner kennen. Doch so verschieden die Charaktere auch sind, eine Vorliebe für das Okkulte scheint jeder zu hegen. Dem Entwickler ist es gelungen, die Spielwelt mit durchweg glaubhaften, einzigartigen Charakteren zu bevölkern. Sei es der wortkarge Butler, der durchgeknallte Erfinder oder der versoffene Totengräber – um nur ein paar zu nennen.


Stimmungsvolles Blah-Blah

Den Gesprächen mangelt es an Dynamik. Es genügt sich durch die wenigen verfügbaren Themen zu klicken. Abgesehen von einer Schlüsselszene hat der Gesprächsverlauf keinerlei Konsequenz auf das Spielgeschehen. Dafür stimmt die Atmosphäre. Die deutschen Sprecher verstehen ihr Handwerk und wurden passend besetzt. Die Kamera schaltet zwischen den Gesichtern der Gesprächführer hin und her. In technischer Hinsicht hat Streko allerdings geschlampt. Lässt sich bei einem Spiel aus dem Mid-Price-Segment fehlende Lippen-Synchronität noch verschmerzen, sind gelegentliche Rechtschreibfehler und fehlende Umlaute inakzeptabel.


No Point, no Click

Die Rätsel unterteilen sich in Kombinationsrätsel und Renderadventure-typische Puzzles. Die Denkaufgaben sind meist logisch und fordern moderat. Ideal für Einsteiger – könnte man „Dead Reefs“ gescheit bedienen. Denn umständlicher könnte die Steuerung kaum sein. Wieso man das Spiel ausschließlich mit der Tastatur bedienen kann, entzieht sich unserem Verständnis. Und wieso diese auch noch total umständlich ausfällt, umso mehr. Man steuert Mister Finvinerro per WASD-Tasten durch die Level und löst Aktionen mit den Pfeiltasten aus. Klingt eingängig oder? Benutzbare Objekte werden nur in der zuschaltbaren Ego-Perspektive angezeigt. Das Inventar zeigt lediglich einen kümmerlichen Gegenstand an. Um Genre-Standards scheint sich Streko nicht zu scheren. Die praktische Karte, mit der sich die Orte des Geschehens schnell erreichen lassen, passt da gar nicht ins Konzept.


Wie im Kino

„Dead Reefs“ wartet mit keinen grafischen Raffinessen auf, bietet aber eine durchweg gelungene Optik. Vor allem die geschickt positionierte Kamera erzeugt Spielfilm-Flair. An Animationen wurde allerdings gespart. Die Level wirken somit ein wenig leblos. Zudem stolziert Amadey mit seinem Gehstock durch die Gegend, als hätte er selbigen nicht in der Hand, sondern…ähem…woanders. Das Spiel unterstützt als höchste Auflösung ein nicht mehr zeitgemäßes 1024 mal 768. Bei der im Setup-Menü angebotenen Auflösung von 1280 mal 1024 hat das Spiel kommentarlos den Start verweigert. Immerhin werden Breitbild-Monitore unterstützt.





Streko liefert ein atmosphärisches Adventure mit leicht bekömmlicher Rätselkost ab. Ließe sich „Dead Reefs“ nicht so unsäglich bescheuert bedienen, könnte man es jedem Adventure-Einsteiger ans Herz legen. So aber taugt das Spiel nur für Fans des Genres. Die werden mit tollen Charakteren belohnt und dürfen sich über eine Story ärgern, der zu schnell die Luft ausgeht. Selbst als Krimi-Verweigerer dürfte man zur Mitte des Spiels den Mörder entlarvt haben. Der Spielcharakter beweist weniger kriminalistisches Gespür. Was dann über bleibt, ist ein hübsch inszenierter, interaktiver Mystery-Thriller.
68%
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#1 | K.Lasser [04.10. | 14:15] 
seltsam
Das Spiel läuft sehr wohl mit der Auflösung 1280x1024.

Es ist nicht in Ordnung wenn ihr eure PC-Probleme dem Spiel anlastet.

Die Story fand ich übrigens bis zum Schluß klasse, auch wenn der Mörder bekannt war.


 
























Pro:
glaubhafte Charaktere
kinoreife Inszenierung

Contra:
umständliche Bedienung
offensichtliche Storywendungen


Offizielle Website:
 Adventurecomp.

Weitere Links:
 Trailer
 Demo



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