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GOTHIC 3
 Vorschau von Christoph Kirchner (12.07.2006) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:JoWooD
Termin:13. Oktober 2006 Entwickler:Piranha Bytes



Wer kennt nicht die Geschichten vom großen amerikanischen Traum; von denen, die es vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht haben. Doch muss man wirklich in die bushige USA auswandern, um selbst das eine oder andere kleine Wirtschaftswunder zu bewirken? Zum Glück nicht - schließlich zeigte das kleine deutsche Entwicklerstudio Pyranha Bytes mit "Gothic" bereits im Jahre 2001, wie man einen erfolgreichen Spielehit entwickelt. Nach Teil zwei und zahlreiche Addons steht für September endlich der dritte Teil am Start. Wir haben uns mit Komponist und Soundesigner Kai Rosenkranz über wütende Orks, alte Tugenden und frische Innovationen unterhalten und wagen bereits jetzt eine Prognose: Gothic 3 wird nicht nur der beste Teil der Reihe, sondern auch ein heißer Anwärter auf das "Spiel des Jahres 2006". Lesefaule greifen zu unserem 15 minütigen Interview-Video.


1 + 2 = 3!


Es ist einige Zeit vergangen, seit wir mit dem namenlosen Helden zunächst als Gefangener, nach dem Fall der großen Barriere als ehrenwerter Paladin, axtschwingender Söldner und sogar als Magier durch das Inselreich Khorinis gereist sind. Während uns im ersten Teil ein fieser Erzdämon, bewacht von fünf Untoten Shamanen sowie allerlei anderem Gesindel nach dem Leben trachtete, hetzte uns in „Gothic 2“ auch noch der dunkle Gott Beliar bösartige Drachen auf den Hals, um uns, außerwählt wie wir nun einmal sind, endgültig in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Verständlich also, dass es in „Gothic 3“ richtig ans Eingemachte geht.


Flurbereinigung

In Sachen Story hält sich Rosenkranz noch bedeckt - nur soviel wollte er verraten: Durch einen Massenangriff der Orks sind große Landstriche verwüstet, zahlreiche Städte von den unangenehmen Mitgenossen besetzt und, zu allem Übel, sämtliche Magie verschwunden. Klar, dass wir als gestandenes Vorbild Sklaverei und Schreckensherrschaft ein Ende setzen, und die Magie wieder entfachen müssen. Doch was ist unser Held eigentlich für ein Zeitgenosse?

"Der Spieler wird natürlich mehr über unseren Helden erfahren, allerdings möchten wir mehr in die Zukunft, als in die Vergangenheit blicken. Eine detaillierte Darstellung der Kindheit wird es also nicht geben, schließlich bestimmt der Spieler auch durch seine Handlung den weiteren Weg des ´Namenlosen´", so Rosenkranz. Auf strickte Vergangenheitsbewältigen dürfen sich Spieler also nicht gefasst machen, sicher hat Pyranha Bytes in Sachen Story trotzdem noch das ein oder andere Ass im Ärmel.


Einmal Held, immer Held

Gleich zu Anfang des Spiels wird sich der "Gothic Kenner" kräftig am Kopf kratzen: Musste man in den vergangenen Teilen stets bei Null Anfangen, steht uns bereits zu Beginn von "Gothic 3" ein gut entwickelter Held zu Verfügung. "Der Held ist bereits für seine vergangenen Taten bekannt, ist unter den NPC's schon eine Legende", so die Entwickler. Doch warum das Ganze? Dank der Orkbesetzung muss der "Namenlose" auf dem Festland ordentlich aufräumen - es ist also deutlich von Vorteil, wenn uns der eine oder andere Bürger bereits kennt. Lernen kann unser Alter Ego natürlich trotzdem noch: Unser Held gewinnt nach und nach an Erfahrung, lernt neue Techniken und Kniffe. Trotz der guten Ausgangsposition des "Namenlosen" gibt es also noch genug Platz für Charakterentwicklung. Wo andere Rollenspiele den Schlussstrich setzten, fängt "Gothic 3" gerade erst an. Die neuen sogenannten "Perks" sollen für mehr Motivation sorgen. "Perks" sind Fähigkeiten, die wir entweder gegen ordentlich Kohle einkaufen können oder als kostenlose Questbelohnung erhalten. Haben wir uns den ein oder anderen "Perk" verdient, können wir beispielsweise Spezialattacken oder neue Zaubersprüche erlernen. So gibt es in "Gothic 3" mehrere und vorallem individuellere Möglichkeiten, den Helden aufzuleveln.


Neue Freunde und alte Feinde

Kenner der Reihe sollen sich in "Gothic 3" trotzdem nicht verloren fühlen, trifft man schließlich des Öfteren auf alte Bekannte. Erinnern sich zahlreiche Passanten beispielsweise an uns oder unsere Heldentaten, kann zum Beispiel auch der ehemalige Kompane Diego sowie viele weitere wieder als Mitstreiter verpflichtet werden. Auf Seiten der Gegner gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit den fiesen Scavenger Laufvögeln. Die drei Gilden der Vorgänger gibt es in ihrer Form übrigens nicht mehr: Im dritten Teil findet unser Held mit Meuchelmördern, Sklavenjägern, Normaden, Rebellen, einem Waldvolk und den Orks insgesamt sechs bündnisbereite Völker.


Alte Tugenden und neue Wege

Glücklicherweise setzen die Jungs von Piranha Bytes auf alte Stärken, wobei sie trotzdem den Innovationen Tür und Tor öffnen. "Unsere Grafikengine (eine Eigenentwicklung) stellt natürlich auch Effekte wie Normalmapping dar. Allerdings sollen diese nicht als Spielplatz für Grafikeffekte, sondern als Mittel zum Zweck dienen", stellt Rosenkranz klar. Kein Problem: Sieht Gothic 3 schließlich trotzdem zum Anbeißen gut aus. Dreimal größer als der Vorgänger soll es werden, deutlich lebendiger und abwechslungsreicher soll es aussehen. Insgesamt 20 Städte sowie 50 Monster werden ihren Weg ins Spiel finden. Für die Darstellung der Vegetation setzen die Entwickler beispielsweise auf die externe SpeedTreeRT Engine, die in früheren Versionen bereits in Titeln wie "DAoC Trials of Atlantis" und "Oblivion" Verwendung fand. "Für die Entwicklung einer derart detaillierten Vegetationsengine fehlt uns einfach die Zeit", wirft Rosenkranz ein. Uns soll's nicht stören: Schließlich lässt sich somit nahezu jedes Blümchen und jedes Blatt einzeln erkennen - fantastisch.

"Wir versuchen möglichst viele Details ohne lange Ladezeiten auf dem Bildschirm darzustellen. Dies erreichen wir beispielsweise dadurch, dass weiter entfernte Ebenen mit weniger Polygonen darstellt werden. Die niedriger aufgelösten Elemente werden also durch detallierte ersetzt, sobald sich der Spieler ihnen nähert - der Spieler hält sich also permanent in einer Zone mit dem bestmöglichen Detailgrad auf", erklärt Rosenkranz. Wer wegen eines älteren Rechners auf das ein oder andere Grafikfeature verzichten muss, kann dank Schiebereglern und zahlreichen Modifikationsmöglichkeiten tief in die Grafikengine eingreifen. Als absolutes Minimum nennen die Entwickler übrigens eine Geforce 3 Grafikkarte.

Gang und Gebe in aktuellen Titeln: Ein Physiksystem. Zwar funktioniert dieses nicht wie in aktuellen Shootern (es lässt sich also nicht jeder Gegenstand beeinflussen), auf Ragdol-Effekte und das physikalisch korrekte Verhalten relevanter Gegenständen - z.B. bei Schieberätseln - müssen wir dennoch nicht verzichten. Trotz der physikalischen Einschränkungen soll die Welt lebendiger als in den Konkurrenten erscheinen. So können wir nahezu jeden Gegenstand, ob für den Spielverlauf sinnvoll oder nicht, benutzen. Also bruzeln wir uns zum Beispiel ein leckeres Steak im Lagerfeuer eines Kompanen oder mühen uns in einer Siedlung an einem Mühlstein ab.

Weiteres Feature: Damit die menschlichen NPC's nicht dem sogenannten „Stock im Hintern Syndrom“ verfallen, hat man ordentlich Geld in Motion Capturing gesteckt, durch welches lebensechte und flüssige Charakteranimationen garantiert werden sollen. Sinnvoll.


Weitsicht

Das offene Spielkonzept der Vorgänger wird „Gothic 3“ selbstverständlich fortführen. So legen die Entwickler einmal mehr besonderen Wert auf eine frei begehbare Welt (natürlich begrenzt durch zu starke Gegner), abwechslungsreiche Aufgaben und, wie in der „Gothic“ Reihe üblich, eine spannende Story mit alternativen Enden. Innerhalb der Spielwelt sorgen insgesamt zwanzig unterschiedliche Menschensiedlungen, Wald- und Wassergebiete, Gebirge, Flüsse und natürlich wunderhübsch weitläufige Landschaften für Abwechslung. Zwar wird die Größe der Welt nicht ganz an die eines „Oblivion“ herankommen, dafür ist jeder Millimeter von Myrtana liebevoll per Hand modelliert – auf Zufallsgeneratoren hat Piranha Bytes erfreulicherweise verzichtet.


Push The Button, Push Push The Button

Ein großes Manko der Vorgänger war die an das Konzept von Spielekonsolen angepasste Steuerung. Auch damit soll endlich Schluss sein: Für "Gothic 3" planen die Entwickler eine kontextbezogene Mischung aus Tastatur und Maus. Klicken wir beispielsweise auf die rechte Maustaste, lassen sich relevante Interaktionsmöglichkeiten in einem Popupmenü auswählen. Fans der Serie sollten sich dennoch recht schnell heimisch fühlen: Den gröbsten Teil der "Gothic 2" Steuerung soll sich übernehmen lassen.


Ein Rosenkranz für ein Hallelujha!

Dass Kai Rosenkranz den Spielern ordentlich eines auf die Ohren geben kann, hat er bereits mit seinen akustischen Beiträgen zu den Vorgängern bewiesen. Vorallem die orchestrale Musik von "Gothic 3" scheint wieder erhaben zu werden. So nahm Rosenkranz vor einiger Zeit den imposanten Soundtrack zum jüngsten „Gothic" Spross mit dem Bochumer Symphonieorchester, also richtigen Bläsern und Streichern auf. Aber damit nicht genug: Eigens für die Trommelmusik der Orks wurde die japanische Gruppe „Gocoo“ engagiert, während sich für Sologesangspassagen die bekannte Hollywoodsängerin Lisbeth Scott verantworlich zeigt.

Ähnlich wie in „Gothic 1“ gibt’s auch härtere Klänge auf die Ohren. Gab es im ersten Teil einen Beitrag der Band "InExtremo“, wird diesmal die Gruppe "Corvus Corax" etwas beisteuern - Wir dürfen gespannt sein!

Die ersten Soundproben versprechen bereits ruhige wie epische Stücke auf dem Niveau eines hochkarätigen Kinofilmes! Da Publisher Jowood allgemein viel Wert auf eine ordentliche Vertonung legt, werden es wohl wieder bekannte Profisprecher sein, die der Spielewelt Myrtana akustisches Leben einhauchen.



Auch wenn seit unserem Gespräch mit Kai Rosenkranz schon Zeit ins Land gegangen ist - das Konzept "Gothic 3" scheint nach den jüngst veröffentlichten Informationen und Videos tatsächlich aufzugehen. Die Tatsache, dass Piranha Bytes auf alte Stärken baut, frischen Ideen jedoch nicht abgeneigt ist, sollte alte Hasen sowie Einsteiger gleichermaßen erfreuen. Schön ist außerdem, dass unser Held zu Beginn bereits eine gewisse Bekanntheit genießt, und sich nicht mehr vor dem kleinsten Kriechzeugs fürchten muss. Ohne Frage: "Gothic 3" wird ein Meilenstein!
 
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Die Gothic-Reihe ist seither für Rollenspiele der Extraklasse bekannt. Warum sollte sich das ändern? Was wir bisher gesehen haben, war ohne Frage Gothic wie es leibt und lebt. Und damit steht praktisch schon fest, dass das Spiel genial wird. Die Entwickler sind sowas wie das Blizzard der Action-Adventure-RPGs. Hübsche Grafik, das Konzept der weitreichenden Aktionen, Orks, interaktives Geschnetzel, eine riesige Welt zu entdecken, alte Bekannte, neue Charaktere - die richtige Formel für Spielspaß. Hoffentlich schaffen es die Entwickler allerdings diesmal, den Großteil der Bugs zu beseitigen, dann steht dem Siegeszug nichts mehr im Wege. Gothic 3, ich komme!
 


Mehr zur "Gothic"-Reihe
Review - Arcania - Gothic 4 (PC)
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mehr Wallpaper




























weiterent-wickelte Grafikengine
Spieler steigt bereits als Held ein
Hauptgegner: Orks
Spielwelt drei mal so groß wie in Gothic 2
orchstraler Soundtrack
Mehrspielwert durch verschiedene Lösungswege
vereinfachte, kontextbezogene Steuerung


Offizielle Website:
 gothic3.com

Fansites:
 worldofgothic
 gothic-central
 @gamona
 @planet-multipl
 gothic3.net

Weitere Links:
 E3 Trailer
 Soundtrack
 Kai Rosenkranz



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